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Gewerbe & Selbst­ständige · Westfalen

Betriebliche Alters­vorsorge

Eine ganzheitliche Betreuung für Sie persönlich und eine einheitliche Beratung im Betrieb sind hierbei wichtige Bestandteile.

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— Was das in Westfalen bedeutet

In Familien­betrieben ist Mitarbeiterbindung selten ein Programm, sondern gelebte Praxis. Betriebliche Vorsorge macht daraus etwas Belastbares — und ist häufig das erste Angebot, mit dem ein Handwerks­betrieb gegen den Industriejob im Nachbarort bestehen kann.

— Was ändert sich 2026/27 (BRSG II)Stand Oktober 2026 · Gesetzgebungsverfahren und Inkrafttreten beachten

Fünf Änderungen, die Ihre bAV betreffen können.

Das Zweite Betriebs­rentenstärkungs­gesetz (BRSG II) ändert ab 2026/27 die Spielregeln der betrieblichen Alters­vorsorge. Hier steht in Klartext, was neu ist — als Orientierung für Arbeitgeber, nicht als Rechtsberatung.

20 %
Mindestzuschuss beim Opting-Out
Wer die Entgeltumwandlung per Betriebs­vereinbarung zum Standard macht, zahlt mindestens 20 % auf das umgewandelte Entgelt dazu — sofort unverfallbar.
2.989 €
Einkommens­grenze ab 01.01.2027
Bis zu diesem Bruttomonatslohn greift künftig die Geringverdienerförderung.
1.200 €
Geförderter AG-Beitrag ab 2027
Statt bisher 960 € im Jahr; gefördert werden weiterhin 30 % des Arbeitgeberbeitrags.

Zahlen und Daten: BRSG II, Stand Oktober 2026.

Automatische Entgeltumwandlung (Opting-Out)

Ab 2026 können Arbeitgeber die bAV per Betriebs­vereinbarung zum Standard machen: Mitarbeitende sind automatisch dabei und widersprechen, wenn sie nicht wollen. Bedingung ist ein Zuschuss von mindestens 20 % auf das umgewandelte Entgelt, sofort unverfallbar. Das gilt nur, wo keine tarif­vertragliche Entgeltregelung besteht.

Widersprechen statt beitreten
Mehr Förderung für Geringverdiener

Ab 01.01.2027 steigt die Einkommens­grenze auf 2.989 € brutto im Monat. Der staatlich geförderte Arbeitgeberbeitrag steigt von 960 € auf 1.200 € im Jahr, die Förderung bleibt bei 30 % des Arbeitgeberbeitrags.

Mehr Spielraum bei kleinen Gehältern
Teilrente und Betriebsrente kombinierbar

Ab 2027 kann die Betriebsrente auch dann vorzeitig bezogen werden, wenn jemand eine gesetzliche Teilrente bezieht — bisher ging das nur bei der Vollrente.

Gleitender Übergang in den Ruhestand
Kleine Anwartschaften abfinden

Kleinstrenten bis 79,10 € im Monat bzw. 9.492 € Kapital können mit Zustimmung einmalig ausgezahlt werden — auf Wunsch direkt in die gesetzliche Rente.

Kleinstrenten aufräumen
Sozialpartner­modell ohne Tarifbindung

Auch nicht tarifgebundene Unternehmen können an bestehenden Sozialpartner­modellen teilnehmen, wenn die Tarifparteien zustimmen.

Neue Option für den Mittelstand

BRSG-II-Check für Ihren Betrieb. Wir gehen Ihre bestehende bAV mit Ihnen durch und sagen Ihnen, welche Änderung Sie betrifft — für Betriebe in Westfalen online oder bei Ihnen vor Ort. Auch „es passt alles“ ist ein Ergebnis.

Stand Oktober 2026. Gesetzgebungsverfahren und Inkrafttreten der einzelnen Regeln sind zu beachten; vor einer verbindlichen Aussage prüfen wir den aktuellen Stand. Keine Rechts- oder Steuerberatung — die konkrete Gestaltung (Betriebs­vereinbarung, Tarifbezug, steuerliche Behandlung) klären wir mit Ihnen und, wo nötig, mit Steuerberater oder Anwalt.

Das Wichtigste in Kürze
  • Betriebliche Vorsorge macht daraus etwas Belastbares — und ist häufig das erste Angebot, mit dem ein Handwerks­betrieb gegen den Industriejob im Nachbarort bestehen kann.
  • Pensionszusagen und Direktzusagen in der betrieblichen Alters­vorsorge von Geschäftsführern haben diverse Nachteile.
  • Bei der Entgeltumwandlung geben Mitarbeitende einen Teil des Bruttogehalts in die Alters­vorsorge.
Betriebliche Altersversorgung mit einer betrieblichen Renten­versicherung

stellt einen wichtigen Baustein Ihrer privaten Alters­vorsorge da.

Durch­führungswege der bAV

Wir erklären Ihnen die möglichen Durch­führungswege der bAV.

Entgeltumwandlung in der bAV

Wir erklären Ihnen die das Prinzip der Entgeltumwandlung / Gehaltsumwandlung in der bAV.

Welche Grenzen gibt es? Welche Durch­führungswege sind hier geeignet?

Die Pflicht zur bAV

Arbeitgeber sind verpflichtet ein bAV-Angebot zu haben. Erfahren Sie hier mehr zu den existierenden Regelungen und Tipps für Arbeitgeber.

Nachhaltige betriebliche Alters­vorsorge

Die betriebliche Alters­vorsorge geht auch nachhaltig: Imagegewinn, passender für die Ansprüche vieler ihrer Mitarbeiter und ein Punkt auf dem Weg zur Nachhaltigkeit des eigenen Unternehmens.

Digitale bAV-Verwaltung & -Beratung

Lernen Sie unsere komplett digitale Beratungsstrecke sowie die von uns für Sie zur Verfügung gestellte kostenfreie digitale Verwaltungssoftware kennen.

Betriebliche Alters­vorsorge GF / GGF

Betriebliche Alters­vorsorge für Geschäftsführer & Gesellschafter Geschäftsführer: Welche steuerfreien Mglichkeiten gibt es? Welche Grenzen existieren? Für welche Rechtsform ist dies möglich? Was wird empfohlen? Auslagerung von Pensionszusagen? u.v.m.

Auslagerung von Pensionszusagen

Pensionszusagen und Direktzusagen in der betrieblichen Alters­vorsorge von Geschäftsführern haben diverse Nachteile. Wieso empfiehlt sich eine Auslagerung? Was bedeutet Auslagerung überhaupt? Wie geht man vor?

Bevor es ins Detail geht: Erzählen Sie uns kurz, wie Ihr Betrieb aufgestellt ist — wir sagen Ihnen, was zählt.

AUF EINEN BLICK — WAS DRIN IST UND WAS NICHT
✓ Das ist versichert
  • EntgeltumwandlungBeiträge aus dem Brutto, steuer- und sozialabgabenfrei in Grenzen.
  • Arbeitgeberzuschussseit 2022 für alle Entgeltumwandlungen Pflicht, wenn Sozialabgaben gespart werden.
  • Durch­führungswegeDirekt­versicherung, Pensionskasse, Unterstützungskasse.
  • Mitnahme beim Arbeitgeber­wechselÜbertragung möglich.

Für Betriebe ein Instrument der Mitarbeiterbindung — für Mitarbeiter eine Rechnung, die wir mit ihnen durchgehen.

SO LÄUFT DER GEWERBE-CHECK
1Termin — online oder im Betrieb

Sie buchen einen Termin; auf Wunsch kommen wir zu Ihnen in den Betrieb.

2Betriebs­beschreibung lesen

Was macht der Betrieb heute wirklich — und steht das so im Vertrag?

3Lücken und Doppeltes

Tätigkeits­schäden, Außen­versicherung, Betriebs­unter­brechung: wir prüfen Bedingungen, nicht Beiträge.

4Empfehlung mit Begründung

Sie entscheiden. Was passt, bleibt — auch beim bisherigen Versicherer.

Schritt 1 von 4

Wischen Sie durch die Schritte.

Als Versicherungs­makler nach § 34d Abs. 1 GewO vergütet über die Courtage — keine Zusatzkosten für den Betrieb.

Betriebliche Alters­vorsorge — neutral eingeordnet.
Wir vergleichen den Markt und sagen Ihnen auch, was Sie nicht brauchen.
✓ Kostenfrei✓ Freie Anbieterauswahl✓ Kein Verkaufsdruck
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Wir verkaufen nicht einfach irgendwelche Versicherungen — wir begleiten die Risikoauslagerung Ihres Unternehmens.
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Betriebliche Alters­vorsorge im Detail.

Das Prinzip der Entgeltumwandlung

Bei der Entgeltumwandlung geben Mitarbeitende einen Teil des Bruttogehalts in die Alters­vorsorge. Weil darauf weder Steuern noch Sozialabgaben anfallen, liegt der Aufwand im Netto unter dem eingezahlten Betrag. Den Sozial­versicherungsanteil, den der Betrieb dadurch spart, muss er in bestimmtem Umfang weitergeben.

Der Betrieb gewinnt ein Mittel zur Bindung seiner Leute, die Mitarbeitenden eine Vorsorge, die den Wechsel des Arbeitgebers überdauern kann. Wie viel Aufwand und wie viel Haftung damit verbunden sind, hängt am gewählten Durch­führungsweg.

Die Durch­führungswege

✓
Direkt­versicherungder einfachste Weg, wenig Verwaltung, beim Arbeitgeber­wechsel mitzunehmen.
✓
Pensionskasse und Pensionsfondsgemeinschaftliche Lösungen mit eigener Aufsichtsstruktur.
✓
Unterstützungskassegedacht für höhere Beiträge und für Führungskräfte.
✓
Direktzusage: der Betrieb verspricht die Leistung selbstsie steht in der Bilanz und ist über den Pensions-Sicherungs-Verein gegen Insolvenz abgesichert.

Kleine und mittlere Betriebe fahren in aller Regel mit der Direkt­versicherung am besten, weil sie den geringsten Verwaltungs­aufwand mit sich bringt und die Haftung in überschaubarem Rahmen hält.

Pflichten des Arbeitgebers

Die Zusage bleibt eine Verpflichtung des Betriebs, auch wenn ein Versicherer die Leistung auszahlt. Deshalb kommt es auf die Wahl des Anbieters, eine eindeutige Versorgungs­ordnung und saubere Unterlagen an — fehlen sie, stellen sich später Haftungsfragen.

Genauso zählt, dass die Belegschaft versteht, was sie bekommt. Eine betriebliche Vorsorge zieht im Bewerbungs­gespräch nur, wenn sie erklärt wurde; unerklärt bleibt sie ein Kostenpunkt ohne Wirkung.

Typische Schadenfälle

  • Ein Mitarbeiter wechselt und will seine Zusage mitnehmen.
  • Ein Versorgungsträger senkt die Überschuss­beteiligung.
  • Bei einer Betriebsprüfung wird die Ausgestaltung beanstandet.
  • Ein Mitarbeiter verlangt Auskunft über seine Anwartschaft.

Woran die Deckung im Schadenfall scheitert

Nicht der Beitrag entscheidet, sondern die Bedingungen. Diese Gründe tauchen in der Praxis immer wieder auf:

  • Der Durch­führungsweg ließ eine Übertragung nicht ohne Weiteres zu.
  • Die Versorgungs­ordnung war unvollständig dokumentiert.
  • Der gesetzliche Arbeitgeberzuschuss wurde nicht in voller Höhe weitergegeben.
  • Die Haftung des Arbeitgebers für die Zusage war nicht bewusst.

Unabhängige Quellen zum Weiterlesen

Noch tiefer im Detail. Für dieses Thema führt unsere Gewerbe-Spezialeinheit B Insurance eine ausführliche Fachseite: Betriebliche Alters­vorsorge — mit Schadenbeispielen, Ausschlüssen und Prüfpunkten im Volltext. Die Beratung selbst läuft weiter über uns, direkt vor Ort.

Sie wissen jetzt, worauf es ankommt. Wo Ihr Betrieb steht, zeigt der Bedarfs­check in ein paar Minuten.

Digitale bAV-Verwaltung

Die bAV verwalten Sie online. Wir stellen die Oberfläche.

Verträge, Mitarbeiterdaten und Dokumente an einem Ort — für Sie als Arbeitgeber kostenfrei. Eintritte, Austritte und Beitragsänderungen melden Sie digital, die Beratungsstrecke für Ihre Mitarbeiter läuft komplett online mit Terminbuchung. Die Beratung selbst führen wir — die Verwaltung bleibt bei Ihnen übersichtlich.

Onlineverwaltung der bAV — Verwaltungsoberfläche Westfalen Versicherungsmakler
Eigene Verwaltungsoberfläche, Beispielansicht ohne Kundendaten.

Häufige Fragen.

Was kostet die Gewerbeberatung?

Für Sie nichts. Als Makler werden wir über die Courtage vergütet, die im Versicherungsbeitrag bereits enthalten ist. Eine gesonderte Vergütung gäbe es nur nach ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung.

Müssen wir als Arbeitgeber etwas dazuzahlen?

Bei Entgeltumwandlung ist ein Zuschuss in Höhe der ersparten Sozialabgaben gesetzlich vorgeschrieben, begrenzt auf einen festgelegten Anteil des umgewandelten Betrags. Viele Betriebe geben freiwillig mehr, weil es als Argument im Bewerbungs­gespräch wirkt.

Was passiert, wenn ein Mitarbeiter den Betrieb verlässt?

Die erworbene Anwartschaft bleibt bestehen. Ob sie mitgenommen werden kann, hängt vom Durch­führungsweg ab — bei einer Direkt­versicherung ist das meist unkompliziert möglich.

Was ändert sich 2026/27 bei der betrieblichen Alters­vorsorge durch das BRSG II?

Das Zweite Betriebs­rentenstärkungs­gesetz bringt fünf wesentliche Änderungen: automatische Entgeltumwandlung mit Widerspruchs­recht (Opting-Out) ab 2026, mehr Förderung für Geringverdiener ab 01.01.2027, Betriebsrente auch neben einer gesetzlichen Teilrente ab 2027, die Abfindung kleiner Anwartschaften und die Öffnung der Sozialpartner­modelle für nicht tarifgebundene Betriebe. Stand ist Oktober 2026 — Gesetzgebungsverfahren und Inkrafttreten sind zu beachten. Was davon Ihren Betrieb betrifft, klären wir im Gespräch.

Können wir die Entgeltumwandlung künftig automatisch für alle Mitarbeitenden einführen?

Ab 2026 ja, per Betriebs­vereinbarung: Mitarbeitende sind dann automatisch dabei und können widersprechen. Voraussetzung ist ein Arbeitgeberzuschuss von mindestens 20 % auf das umgewandelte Entgelt, der sofort unverfallbar ist. Das gilt nur, wo keine tarif­vertragliche Entgeltregelung besteht. Die konkrete Gestaltung stimmen wir mit Ihnen und, wo nötig, mit Steuerberater oder Anwalt ab.

Müssen wir bestehende Verträge kündigen?

Nein. Was gut ist, bleibt — und manches ist besser, als es aussieht. Gewechselt wird nur mit erkennbarem Vorteil für den Betrieb und erst, wenn der neue Schutz steht.

Kommen Sie zu uns auf den Hof oder in den Betrieb?

Ja. Gerade wenn Gebäude, Maschinen oder Lager eine Rolle spielen, ist der Termin vor Ort sinnvoll — wir sind in ganz Westfalen unterwegs. Für alles Weitere geht es online per Video, ohne dass jemand den Betrieb verlassen muss.

— UND JETZT?
Betriebliche Alters­vorsorge: Lassen Sie es uns konkret machen. Wir prüfen auch, ob Ihr bestehender Vertrag gut ist — dann sagen wir Ihnen genau das.
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