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Betriebshaftpflichtversicherung
Die Betriebshaftpflichtversicherung gehört zu den dringend empfohlenen Versicherungen für Unternehmen und Gewerbe, auch Kleingewerbe.
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Wer zwischen Hamm, Münster und Bielefeld bei Kunden arbeitet, haftet für Schäden, die dabei entstehen. Wir stellen Deckungssumme und Ausschlüsse auf Ihre Arbeitsweise ein.
- In Westfalen kommt oft der Nebenerwerb hinzu — landwirtschaftliche oder handwerkliche Arbeit neben dem Hauptbetrieb, die nie angemeldet wurde.
- Auf die Betriebsbeschreibung kommt es im Vertrag am meisten an.
- Bei Subunternehmern gilt das nicht automatisch — deren Versicherungsschutz sollte vertraglich verlangt und nachgewiesen werden.
Betriebshaftpflichtversicherung in Kürze
Freie Beratung und Vergleich
Allgemeine Informationen zur Betriebshaftpflichtversicherung
Ob Firma, Selbstständiger oder Freiberufler: Die Betriebshaftpflicht zählt zu den Absicherungen, die man wirklich braucht. Es ist wie im Privatleben, denn ein Betrieb muss für Schäden, die der Inhaber oder die Mitarbeiter anrichten, voll geradestehen. Die Betriebshaftpflichtversicherung zahlt für Personen-, Sach- oder Vermögensschäden und wehrt Ansprüche ab, die zu Unrecht gestellt werden.
Schadensbeispiele für eine Betriebshaftpflichtversicherung
Ehe wir ins Einzelne gehen, erzählen Sie uns gern kurz von Ihrem Betrieb. Danach sagen wir Ihnen, was davon wichtig ist.
- Personen-, Sach- und Vermögensfolgeschäden aus der betrieblichen Tätigkeitinklusive Abwehr unberechtigter Ansprüche.
- Mitarbeiter mitversichertwer für den Betrieb arbeitet, ist im Schutz eingeschlossen.
- Tätigkeits- und BearbeitungsschädenSchäden an Sachen, an denen gearbeitet wird, wenn eingeschlossen.
- Mietsachschäden an BetriebsräumenBüro, Werkstatt, Lager.
- Reine Vermögensschäden aus Beratung oder Planungnur mit Vermögensschadenhaftpflicht.
- Tätigkeiten außerhalb der Betriebsbeschreibungwas nicht drinsteht, ist nicht versichert.
- Schäden am eigenen Werkdie eigene Leistung ist Gewährleistung, keine Haftpflicht.
- Vorsatz und Verstöße gegen behördliche Auflagen.
Auf die Betriebsbeschreibung kommt es im Vertrag am meisten an. Sie soll den Betrieb abbilden, wie er heute ist, und nicht, wie er einmal angefangen hat.
Wir sehen uns an, was der Betrieb heute leistet und was im Vertrag steht.
Wir untersuchen Tätigkeitsschäden, Außenversicherung und Betriebsunterbrechung und achten auf Bedingungen statt auf den Preis.
Sie treffen die Entscheidung. Was gut ist, kann bleiben, auch beim bisherigen Versicherer.
Wischen Sie durch die Schritte.
Wir sind Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO und werden über eine Courtage vergütet, die im Beitrag steckt. Zusatzkosten für den Betrieb fallen nicht an.
Betriebshaftpflichtversicherung im Detail.
Der Kern der Deckung
Fügt Ihr Betrieb einem Dritten Schaden zu, tritt die Betriebshaftpflicht ein — bei verletzten Personen, bei beschädigten Sachen und bei Vermögensnachteilen, die daraus folgen. Sie zahlt aber nicht ungeprüft: Zuerst wird geklärt, ob die Forderung überhaupt besteht; unbegründete Ansprüche weist sie zurück. Diese Abwehr wiegt im Streit so schwer wie die Zahlung selbst.
Gegenstand des Schutzes ist die Tätigkeit, wie der Vertrag sie beschreibt. Daraus entsteht ein häufiger Fehler: Ein Betrieb nimmt neue Leistungen auf, arbeitet mit anderen Werkstoffen oder verschiebt seinen Schwerpunkt, während die Betriebsbeschreibung den Stand von vor zehn Jahren festhält. In Westfalen kommt oft der Nebenerwerb hinzu — landwirtschaftliche oder handwerkliche Arbeit neben dem Hauptbetrieb, die nie angemeldet wurde.
Schäden an dem, woran gerade gearbeitet wird
Was Sie in der Hand haben, ist im Grundvertrag üblicherweise nicht mitversichert. Für Montage, Wartung und Handwerk ist das der entscheidende Punkt: Rutscht das Werkzeug ab oder nimmt die Fassade beim Einbau Schaden, leistet die Versicherung nur, wenn Tätigkeitsschäden ausdrücklich eingeschlossen sind.
Dasselbe gilt für gemietete Räume und fremde Anlagen, an denen Sie arbeiten. Wer auf Baustellen oder in den Betrieben seiner Kunden tätig wird, sollte diese Bausteine gezielt vereinbaren.
Die Höhe der Deckung
Die Deckungssumme bemisst man am größten Schaden, den es geben könnte, und nicht am durchschnittlichen. Wenn ein Mensch zu Schaden kommt und bleibende Folgen zurückbleiben, wird es um ein Vielfaches teurer als sonst üblich. Das können die wenigsten Betriebe schultern.
Der Beitrag wird mit einer Selbstbeteiligung niedriger, und Kleinigkeiten bleiben aus der Schadenstatistik draußen. Man sollte sie aber nur wählen, wenn das Geld dafür da ist, denn sie fällt bei jedem Schaden an und nicht bloß einmal im Jahr.
Typische Schadenfälle
- Das Treppenhausgeländer des Vermieters nimmt Schaden, weil ein Mitarbeiter eine Wohnung ausräumt.
- Während der Arbeiten im Verkaufsraum liegt ein Kabel am Boden, und ein Kunde stolpert darüber.
- Wird eine Maschine angeschlossen und es kommt zum Kurzschluss, kann die EDV des Kunden dabei kaputtgehen.
- Auf dem Grundstück des Kunden schiebt ein Mitarbeiter beim Rangieren den Zaun zurück.
Woran die Deckung im Schadenfall scheitert
Entscheidend sind die Bedingungen, nicht der Beitrag. In der Praxis begegnen uns diese Gründe immer wieder:
- Der Betrieb hat mehr Leistungen aufgenommen und das nicht gemeldet, sodass die tatsächliche Tätigkeit nicht im Vertrag steht.
- Obwohl genau dort gearbeitet wurde, waren Tätigkeits- und Bearbeitungsschäden nicht mit eingeschlossen.
- Aus der Anfangszeit stammt die Deckungssumme noch, zur heutigen Auftragsgröße passt sie nicht mehr.
- Zuerst versuchte der Betrieb, den Schaden selbst zu regeln, und meldete ihn dadurch zu spät.
Unabhängige Quellen zum Weiterlesen
- Gesetze im InternetDie gesetzlichen Haftungsgrundlagen (BGB) im amtlichen Volltext.
Jetzt wissen Sie, was wichtig ist. Wie Ihr Betrieb dasteht, zeigt Ihnen der Bedarfscheck in ein paar Minuten.
Passende Ratgeber.
So läuft ein Haftpflichtschaden im Betrieb ab.
- Bei der Arbeit entsteht bei einem Dritten ein Personen-, Sach- oder Vermögensschaden.
- Der Geschädigte stellt eine Forderung an Ihren Betrieb.
- Sie melden den Fall dem Versicherer und legen die Forderung vor.
- Der Versicherer prüft, ob die Forderung berechtigt ist.
- Berechtigte Ansprüche zahlt er im Rahmen der vereinbarten Deckungssumme, unberechtigte wehrt er ab.
Passend dazu: Betriebshaftpflicht für Kleingewerbe und Versicherung für Rechtsanwälte und Kanzleien.
Häufige Fragen.
Was kostet die Gewerbeberatung?
Für Sie nichts. Als Makler werden wir über die Courtage vergütet, die im Versicherungsbeitrag bereits enthalten ist. Eine gesonderte Vergütung gäbe es nur nach ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung.
Reicht eine Betriebshaftpflicht allein aus?
Sie ist die Grundlage, aber selten die ganze Antwort. Sie deckt Schäden bei Dritten. Schäden am eigenen Betriebsvermögen, Ausfallzeiten und Schäden an Sachen, an denen gerade gearbeitet wird, brauchen jeweils eigene Bausteine.
Was passiert, wenn sich unsere Tätigkeit geändert hat?
Dann gehört das gemeldet. Versichert ist die im Vertrag beschriebene Tätigkeit — wer neue Leistungen anbietet oder mit anderen Materialien arbeitet, riskiert sonst, dass genau dieser Bereich ungedeckt bleibt.
Sind Mitarbeiter und Aushilfen mitversichert?
In der Regel ja, solange sie im Rahmen der betrieblichen Tätigkeit handeln. Bei Subunternehmern gilt das nicht automatisch — deren Versicherungsschutz sollte vertraglich verlangt und nachgewiesen werden.
Müssen wir bestehende Verträge kündigen?
Nein. Was gut ist, bleibt — und manches ist besser, als es aussieht. Gewechselt wird nur mit erkennbarem Vorteil für den Betrieb und erst, wenn der neue Schutz steht.
Kommen Sie zu uns auf den Hof oder in den Betrieb?
Ja. Gerade wenn Gebäude, Maschinen oder Lager eine Rolle spielen, ist der Termin vor Ort sinnvoll — wir sind in ganz Westfalen unterwegs. Für alles Weitere geht es online per Video, ohne dass jemand den Betrieb verlassen muss.
