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Betriebliche Pflegeversicherung
Arbeit und die Pflege von Angehörigen unter einen Hut zu bekommen, ist für immer mehr Menschen Alltag. Im Mittelpunkt stehen dabei die Mitarbeitenden und der Erhalt ihrer Arbeitskraft. Durch ein vielfältiges Unterstützungsangebot und persönliche Services sowie finanzielle Unterstützung wird die Doppelbelastung spürbar reduziert.
Unsicher, was Ihr Betrieb braucht? Zum Risiko-Check →
In Familienbetrieben ist Mitarbeiterbindung selten ein Programm, sondern gelebte Praxis. Betriebliche Vorsorge macht daraus etwas Belastbares — und ist häufig das erste Angebot, mit dem ein Handwerksbetrieb gegen den Industriejob im Nachbarort bestehen kann.
- Man sollte darauf achten, dass der Schutz nach dem Weggang aus dem Betrieb privat weiterlaufen kann.
- Sinnvoll sind Tarife, die bereits ab Pflegegrad zwei zahlen — Verträge, die erst ab Grad drei oder vier leisten, greifen in den häufigsten Fällen nicht.
- Arbeit und die Pflege von Angehörigen unter einen Hut zu bekommen, ist für immer mehr Menschen Alltag.
Vereinbarkeit von Pflege und Beruf - Betriebliche Pflegeversicherung
Freie Beratung und Vergleich
Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter bei der Herausforderung der Angehörigenpflege und erhalten Sie sich so ihre wertvolle Produktivität
Mit einer betrieblichen Pflegeversicherung schaffen Sie als Arbeitgeber eine bessere Vereinbarkeit von Angehörigenpflege und Berufstätigkeit für Ihre Mitarbeiter. Damit erhöht sich die Attraktivität für Sie als Arbeitgeber sowie die langjährige Bindung der Mitarbeiter und ihres Know-How's an Ihren Betrieb.
Warum eine betriebliche Pflegeversicherung sinnvoll ist?
Ehe es ans Eingemachte geht: Sagen Sie uns einfach kurz, wie Ihr Betrieb aussieht. Dann erklären wir Ihnen, worauf es ankommt.
- Pflegegeld für Mitarbeiterzusätzlich zur gesetzlichen Pflegeversicherung.
- Kollektivtarif ohne Gesundheitsprüfungfür die Belegschaft.
- Mitnahme beim Ausscheidenje nach Anbieter möglich.
- Steuerlich förderbarals Sachbezug oder Zusatzleistung.
- Die vollen Pflegekostenauch die betriebliche Lösung ist eine Teilkasko.
- Angehörigenur, wenn im Kollektiv vorgesehen.
- SofortleistungWartezeiten je Tarif.
- KleinstbetriebeMindestgröße für den Kollektivvertrag.
An dieses Thema denkt bislang kaum ein Betrieb. Wer Eltern mit Pflegebedarf hat, weiß sofort, worum es geht.
Wir sehen uns an, was der Betrieb heute leistet und was im Vertrag steht.
Wir untersuchen Tätigkeitsschäden, Außenversicherung und Betriebsunterbrechung und achten auf Bedingungen statt auf den Preis.
Sie treffen die Entscheidung. Was gut ist, kann bleiben, auch beim bisherigen Versicherer.
Wischen Sie durch die Schritte.
Wir sind Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO und werden über eine Courtage vergütet, die im Beitrag steckt. Zusatzkosten für den Betrieb fallen nicht an.
Betriebliche Pflegeversicherung im Detail.
Pflege kommt im Betrieb an
Immer mehr Beschäftigte versorgen Angehörige neben ihrer Arbeit. Die Folgen sind Fehlzeiten, gekürzte Arbeitszeiten und im äußersten Fall der Weggang erfahrener Leute. Für den Betrieb bedeutet das einen echten Verlust an Kompetenz.
Dafür gibt es die betriebliche Pflegeversicherung. Kommt der Pflegefall, gibt sie finanziell Luft, um professionelle Hilfe zu holen. Das entlastet jene, die sonst zwischen Beruf und Pflege aufgerieben würden.
Wie solche Verträge aussehen
Oft sind es Gruppenverträge mit einer einfacheren oder gar keiner Gesundheitsprüfung. Das ist der große Vorzug, denn auch wer privat mit Vorerkrankungen nirgends mehr unterkäme, lässt sich über den Betrieb versichern.
Ausgezahlt wird meist ein Pflegetagegeld, über das frei verfügt werden kann. Man sollte darauf achten, dass der Schutz nach dem Weggang aus dem Betrieb privat weiterlaufen kann. Sonst ist die Absicherung weg, wenn es am schlechtesten passt.
Warum Betriebe das Thema aufgreifen
Pflegebedürftigkeit in der Familie trifft Beschäftigte meist mitten in der Berufslaufbahn. Der Betrieb spürt es als Fehlzeit, als reduzierte Arbeitszeit und im schlimmsten Fall als Verlust erfahrener Mitarbeitender — auf einem Arbeitsmarkt, der ohnehin angespannt ist.
Nur wenige Leistungen kommen neben den Beschäftigten auch deren Eltern zugute, die betriebliche Pflegeversicherung schon. In Belegschaften mit mittlerem Altersdurchschnitt bringt sie deshalb besonders viel.
Gestaltung und Grenzen
Meist wird ein Kollektivvertrag abgeschlossen. Die Gesundheit wird nur vereinfacht abgefragt, und ab einer bestimmten Zahl an Teilnehmern bleibt das auch ganz aus. Der Betrieb gibt pro Kopf einen festen Betrag, und die Beschäftigten bekommen die Leistung direkt.
Drei Dinge sollte man vorher klären: wie der geldwerte Vorteil steuerlich zählt, ob sich der Schutz beim Ausscheiden mitnehmen lässt und ob Angehörige dazugehören können. Fehlt eine Fortführung, endet der Schutz genau dann, wenn man ihn am meisten braucht.
Typische Schadenfälle
- Ein Mitarbeiter pflegt einen Elternteil und reduziert die Arbeitszeit.
- Eine Führungskraft fällt wegen der Pflegesituation teilweise aus.
- Beschäftigte fragen, ob Angehörige einbezogen werden können.
- Beim Ausscheiden soll der Schutz privat weiterlaufen.
Woran die Deckung im Schadenfall scheitert
Auf die Bedingungen kommt es an, nicht auf den Beitrag. Diese Gründe begegnen uns in der Praxis immer wieder:
- Der Vertrag leistete erst ab einem hohen Pflegegrad.
- Die Angehörigen hatten den Bedarf, waren aber nicht im Vertrag.
- Eine private Fortführung war nicht vorgesehen.
- Niemand im Betrieb kannte die Leistung, darum rief sie auch keiner ab.
Nun wissen Sie, was zählt. Wo Ihr Betrieb steht, sehen Sie im Bedarfscheck nach wenigen Minuten.
Passende Ratgeber.
Häufige Fragen.
Was kostet die Gewerbeberatung?
Für Sie nichts. Als Makler werden wir über die Courtage vergütet, die im Versicherungsbeitrag bereits enthalten ist. Eine gesonderte Vergütung gäbe es nur nach ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung.
Ab welchem Pflegegrad wird geleistet?
Das steht im Vertrag und unterscheidet sich erheblich. Sinnvoll sind Tarife, die bereits ab Pflegegrad zwei zahlen — Verträge, die erst ab Grad drei oder vier leisten, greifen in den häufigsten Fällen nicht.
Können Angehörige einbezogen werden?
Bei manchen Anbietern ja, häufig zu Sonderkonditionen und ohne Gesundheitsprüfung. Weil der Pflegefall meist die Eltern betrifft, ist genau das der Punkt, der den Nutzen für die Belegschaft ausmacht.
Müssen wir bestehende Verträge kündigen?
Nein. Was gut ist, bleibt — und manches ist besser, als es aussieht. Gewechselt wird nur mit erkennbarem Vorteil für den Betrieb und erst, wenn der neue Schutz steht.
Kommen Sie zu uns auf den Hof oder in den Betrieb?
Ja. Gerade wenn Gebäude, Maschinen oder Lager eine Rolle spielen, ist der Termin vor Ort sinnvoll — wir sind in ganz Westfalen unterwegs. Für alles Weitere geht es online per Video, ohne dass jemand den Betrieb verlassen muss.
