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Gewerbe & Selbst­ständige · Westfalen

Betriebliche Pflege­versicherung

Arbeit und die Pflege von Angehörigen unter einen Hut zu bekommen, ist für immer mehr Menschen Alltag. Im Mittelpunkt stehen dabei die Mitarbeitenden und der Erhalt ihrer Arbeits­kraft. Durch ein vielfältiges Unterstützungsangebot und persönliche Services sowie finanzielle Unterstützung wird die Doppelbelastung spürbar reduziert.

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— Was das in Westfalen bedeutet

In Familien­betrieben ist Mitarbeiterbindung selten ein Programm, sondern gelebte Praxis. Betriebliche Vorsorge macht daraus etwas Belastbares — und ist häufig das erste Angebot, mit dem ein Handwerks­betrieb gegen den Industriejob im Nachbarort bestehen kann.

Das Wichtigste in Kürze
  • Man sollte darauf achten, dass der Schutz nach dem Weggang aus dem Betrieb privat weiterlaufen kann.
  • Sinnvoll sind Tarife, die bereits ab Pflegegrad zwei zahlen — Verträge, die erst ab Grad drei oder vier leisten, greifen in den häufigsten Fällen nicht.
  • Arbeit und die Pflege von Angehörigen unter einen Hut zu bekommen, ist für immer mehr Menschen Alltag.
Vereinbarkeit von Pflege und Beruf - Betriebliche Pflege­versicherung

Freie Beratung und Vergleich

Unterstützen Sie Ihre Mitarbeiter bei der Herausforderung der Angehörigenpflege und erhalten Sie sich so ihre wertvolle Produktivität

Mit einer betrieblichen Pflege­versicherung schaffen Sie als Arbeitgeber eine bessere Vereinbarkeit von Angehörigenpflege und Berufstätigkeit für Ihre Mitarbeiter. Damit erhöht sich die Attraktivität für Sie als Arbeitgeber sowie die langjährige Bindung der Mitarbeiter und ihres Know-How's an Ihren Betrieb.

Warum eine betriebliche Pflege­versicherung sinnvoll ist?
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80% der Pflegebedürftigen (3,3 Mio.) werden durch Angehörige zu Hause versorgt.
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Jeder 11.Beschäftigte übernimmt bereits neben seinem Beruf Verantwortung für eine pflegebedürftige Person.
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45% der Befragten wenden zwischen 5 und 25 Stunden pro Woche für die Pflegetätigkeit auf.
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71% der Befragten berichten von zeitlichen Vereinbarkeits­problemen zwischen Beruf, Familie und der Pflege von Angehörigen.
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57% der Befragten die pflegebedürftige Angehörige pflegen, sind stark bis sehr stark körperlich belastet.Die gefühlsmäßige seelische Belastung lag bei 78%.
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62% der Beschäftigten erhoffen sich eine finanzielle Unterstützung durch den eigenen Arbeitgeber.
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61% der Erwerbstätigen würden ihre Arbeitszeit reduzieren, um einen pflegebedürftigen nahen Angehörigen ambulant zu versorgen.

Ehe es ans Eingemachte geht: Sagen Sie uns einfach kurz, wie Ihr Betrieb aussieht. Dann erklären wir Ihnen, worauf es ankommt.

AUF EINEN BLICK — WAS DRIN IST UND WAS NICHT
✓ Das ist versichert
  • Pflegegeld für Mitarbeiterzusätzlich zur gesetzlichen Pflege­versicherung.
  • Kollektivtarif ohne Gesundheits­prüfungfür die Belegschaft.
  • Mitnahme beim Ausscheidenje nach Anbieter möglich.
  • Steuerlich förderbarals Sachbezug oder Zusatzleistung.

An dieses Thema denkt bislang kaum ein Betrieb. Wer Eltern mit Pflegebedarf hat, weiß sofort, worum es geht.

SO LÄUFT DER GEWERBE-CHECK
1Termin vereinbaren

Sie buchen online oder laden uns in den Betrieb ein.

2Ausgangslage klären

Wir sehen uns an, was der Betrieb heute leistet und was im Vertrag steht.

3Tarife prüfen

Wir untersuchen Tätigkeits­schäden, Außen­versicherung und Betriebs­unter­brechung und achten auf Bedingungen statt auf den Preis.

4Ergebnis mit Begründung

Sie treffen die Entscheidung. Was gut ist, kann bleiben, auch beim bisherigen Versicherer.

Schritt 1 von 4

Wischen Sie durch die Schritte.

Wir sind Versicherungs­makler nach § 34d Abs. 1 GewO und werden über eine Courtage vergütet, die im Beitrag steckt. Zusatzkosten für den Betrieb fallen nicht an.

Betriebliche Pflege­versicherung — neutral eingeordnet.
Wir vergleichen den Markt und sagen Ihnen auch, was Sie nicht brauchen.
✓ Kostenfrei✓ Freie Anbieterauswahl✓ Kein Verkaufsdruck
Termin buchenAnfrage senden
Wir verkaufen nicht einfach irgendwelche Versicherungen — wir begleiten die Risikoauslagerung Ihres Unternehmens.
Der Bestands-Check zeigt in wenigen Minuten, ob Ihr Schutz noch zu Ihrem Betrieb passt – kostenlos und zur Orientierung.
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Betriebliche Pflege­versicherung im Detail.

Pflege kommt im Betrieb an

Immer mehr Beschäftigte versorgen Angehörige neben ihrer Arbeit. Die Folgen sind Fehlzeiten, gekürzte Arbeitszeiten und im äußersten Fall der Weggang erfahrener Leute. Für den Betrieb bedeutet das einen echten Verlust an Kompetenz.

Dafür gibt es die betriebliche Pflege­versicherung. Kommt der Pflegefall, gibt sie finanziell Luft, um professionelle Hilfe zu holen. Das entlastet jene, die sonst zwischen Beruf und Pflege aufgerieben würden.

Wie solche Verträge aussehen

Oft sind es Gruppenverträge mit einer einfacheren oder gar keiner Gesundheits­prüfung. Das ist der große Vorzug, denn auch wer privat mit Vorerkrankungen nirgends mehr unterkäme, lässt sich über den Betrieb versichern.

Ausgezahlt wird meist ein Pflegetagegeld, über das frei verfügt werden kann. Man sollte darauf achten, dass der Schutz nach dem Weggang aus dem Betrieb privat weiterlaufen kann. Sonst ist die Absicherung weg, wenn es am schlechtesten passt.

Warum Betriebe das Thema aufgreifen

Pflegebedürftigkeit in der Familie trifft Beschäftigte meist mitten in der Berufslaufbahn. Der Betrieb spürt es als Fehlzeit, als reduzierte Arbeitszeit und im schlimmsten Fall als Verlust erfahrener Mitarbeitender — auf einem Arbeitsmarkt, der ohnehin angespannt ist.

Nur wenige Leistungen kommen neben den Beschäftigten auch deren Eltern zugute, die betriebliche Pflege­versicherung schon. In Belegschaften mit mittlerem Altersdurchschnitt bringt sie deshalb besonders viel.

Gestaltung und Grenzen

Meist wird ein Kollektiv­vertrag abgeschlossen. Die Gesundheit wird nur vereinfacht abgefragt, und ab einer bestimmten Zahl an Teilnehmern bleibt das auch ganz aus. Der Betrieb gibt pro Kopf einen festen Betrag, und die Beschäftigten bekommen die Leistung direkt.

Drei Dinge sollte man vorher klären: wie der geldwerte Vorteil steuerlich zählt, ob sich der Schutz beim Ausscheiden mitnehmen lässt und ob Angehörige dazugehören können. Fehlt eine Fortführung, endet der Schutz genau dann, wenn man ihn am meisten braucht.

Typische Schadenfälle

  • Ein Mitarbeiter pflegt einen Elternteil und reduziert die Arbeitszeit.
  • Eine Führungskraft fällt wegen der Pflegesituation teilweise aus.
  • Beschäftigte fragen, ob Angehörige einbezogen werden können.
  • Beim Ausscheiden soll der Schutz privat weiterlaufen.

Woran die Deckung im Schadenfall scheitert

Auf die Bedingungen kommt es an, nicht auf den Beitrag. Diese Gründe begegnen uns in der Praxis immer wieder:

  • Der Vertrag leistete erst ab einem hohen Pflegegrad.
  • Die Angehörigen hatten den Bedarf, waren aber nicht im Vertrag.
  • Eine private Fortführung war nicht vorgesehen.
  • Niemand im Betrieb kannte die Leistung, darum rief sie auch keiner ab.
Noch tiefer im Detail. Für dieses Thema führt unsere Gewerbe-Spezialeinheit B Insurance eine ausführliche Fachseite: Betriebliche Pflege­versicherung — mit Schadenbeispielen, Ausschlüssen und Prüfpunkten im Volltext. Die Beratung selbst läuft weiter über uns — persönlich, online oder nach Absprache vor Ort.

Nun wissen Sie, was zählt. Wo Ihr Betrieb steht, sehen Sie im Bedarfs­check nach wenigen Minuten.

Häufige Fragen.

Was kostet die Gewerbeberatung?

Für Sie nichts. Als Makler werden wir über die Courtage vergütet, die im Versicherungsbeitrag bereits enthalten ist. Eine gesonderte Vergütung gäbe es nur nach ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung.

Ab welchem Pflegegrad wird geleistet?

Das steht im Vertrag und unterscheidet sich erheblich. Sinnvoll sind Tarife, die bereits ab Pflegegrad zwei zahlen — Verträge, die erst ab Grad drei oder vier leisten, greifen in den häufigsten Fällen nicht.

Können Angehörige einbezogen werden?

Bei manchen Anbietern ja, häufig zu Sonderkonditionen und ohne Gesundheits­prüfung. Weil der Pflegefall meist die Eltern betrifft, ist genau das der Punkt, der den Nutzen für die Belegschaft ausmacht.

Müssen wir bestehende Verträge kündigen?

Nein. Was gut ist, bleibt — und manches ist besser, als es aussieht. Gewechselt wird nur mit erkennbarem Vorteil für den Betrieb und erst, wenn der neue Schutz steht.

Kommen Sie zu uns auf den Hof oder in den Betrieb?

Ja. Gerade wenn Gebäude, Maschinen oder Lager eine Rolle spielen, ist der Termin vor Ort sinnvoll — wir sind in ganz Westfalen unterwegs. Für alles Weitere geht es online per Video, ohne dass jemand den Betrieb verlassen muss.

— UND JETZT?
Betriebliche Pflege­versicherung: Lassen Sie es uns konkret machen. Wir prüfen auch, ob Ihr bestehender Vertrag gut ist — dann sagen wir Ihnen genau das.
✓ Kostenfrei✓ Freie Anbieterauswahl✓ Auch das Ergebnis „alles passt schon“ ist ein Ergebnis

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