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Gewerbe & Selbst­ständige · Westfalen

Betriebs­unter­brechungs­versicherung

Wenn Ihr Betrieb unterbrochen wird, springt die Betriebs­unter­brechungs­versicherung mit einer entsprechenden Entschädigung ein, die möglichst individuell auf Ihren Betrieb zugeschnitten sein sollte, da nur so ein echter Versicherungs­schutz existieren kann.

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— Was das in Westfalen bedeutet

Werkstatt am Hof, Halle neben dem Wohnhaus, Lager im Anbau: Westfälische Betriebe sind oft über Generationen gewachsen. Wir rechnen Inhalt, Gebäude und Ausfall nach dem, was wirklich dort steht.

Das Wichtigste in Kürze
  • Die aktuelle Corona-Pandemie hat gezeigt, dass eine vorher abgeschlossene Betriebs­schließungs­versicherung einem Betrieb die wirtschaftliche Existenz erhalten kann.
  • Bei saisonabhängigen Betrieben kommt hinzu, dass sich eine ausgefallene Saison nicht nachholen lässt.
  • Die fortlaufenden Kosten wie Miete, Löhne und Zinsen sowie der entgangene Betriebsgewinn.
Im Schadenfall und beim Vertrag4 Abschnitte

Schadens­minderungs­kosten

Der Leistungsumfang kann durch die Übernahme von sog. Schadens­minderungs­kosten ergänzt werden. Dabei handelt es sich um Aufwendungen, die zur Verkürzung der Betriebs­unter­brechung beitragen sollen. Einige Versicherer sorgen mit diesem Baustein dafür, dass das Unternehmen keine Marktanteile verliert und seine Wettbewerbs­fähigkeit nicht sinkt. Falls Angestellte Überstunden oder Sonderschichten einlegen müssen, übernimmt das Versicherungs­unternehmen die Vergütungen. Auch das gehört zur raschen Wiederaufnahme: provisorische Betriebsräume anzumieten oder fremde Fabriken und Produktionshallen zu nutzen.

Betriebs­unter­brechungs­versicherung in Kürze

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Versicherbar sind u.a. Betriebs­unter­brechungen aufgrund Sturm, Leitungswasser, Feuer und Vandalismus; der Ausfall des Inhabers durch Krankheit gehört nicht dazu, dafür gibt es eigene Deckungen
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Der Versicherer übernimmt die Kosten für Löhne, Mieten, entgangene Gewinne sowie Maßnahmen, um den Betrieb wieder instand zu setzen
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Sie können die Betriebs­unter­brechungs­versicherung einzeln abschließen oder in Ihre Geschäftsinhalts­versicherung integrieren.

Mittlere Betriebs­unter­brechungs­versicherung

Auch ohne Inhalts­versicherung lässt sich dieser Schutz abschließen, die Versicherungs­summe wird dann eigenständig festgelegt. Meist liegt sie zwischen 500.000 und 10 Millionen Euro. Von der kleinen Versicherung weicht sie bei Versicherungs­summe und Versicherungsumfang ab. Vermeiden sollten Sie Unter- wie Über­versicherung; durch Letztere werden die Beiträge überhöht.

Betriebs­schließungs­versicherung

Zur mittleren und großen Betriebs­unter­brechungs­versicherung gibt es den Zusatzbaustein Betriebs­schließungs­versicherung. Er greift nicht nur, wenn Sachschäden zur Schließung führen, sondern beispielsweise auch, wenn ein Betrieb wegen der Gefahr einer Infektion mit bestimmten Krankheitserregern schließen muss. Die aktuelle Corona-Pandemie hat gezeigt, dass eine vorher abgeschlossene Betriebs­schließungs­versicherung einem Betrieb die wirtschaftliche Existenz erhalten kann.

Genau hinsehen müssen Sie hier bei den Bedingungen: Wie die Klauseln im Einzelnen formuliert sind, ist entscheidend.

Leistung, Bedingungen und Alltag4 Abschnitte

Freie Beratung und Vergleich

Daraus ergeben sich Fragen wie: Um welche Art von Betrieb geht es, und wo liegen die Risiken? Welcher Umsatz geht verloren, wenn alles steht? Und wie lange soll im Schadensfall gezahlt werden? ...

Kleine Betriebs­unter­brechungs­versicherung

Hier entspricht die Versicherungs­summe der Summe der Inhalts­versicherung, da diese ein Teil davon ist. Beide Versicherungen sind also aneinander gekoppelt. Da es sich um einen Zusatzbaustein der Geschäftsinhalts­versicherung handelt, sind mit der kleinen Betriebs­unter­brechungs­versicherung nur die Gefahren abgedeckt, die auch die Inhalts­versicherung absichert, beispielsweise Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel und Einbruchdiebstahl.

Erfahren Sie hier mehr zur Geschäftsinhalts­versicherung

Große Betriebs­unter­brechungs­versicherung

Für industrielle Firmen passt vor allem die große Betriebs­unter­brechungs­versicherung. Umfangreichere Risiken sichern die mittlere und die große Versicherung ab: Versichert sind dort nicht allein die Schäden der Inhalts­versicherung, sondern auch weitere Folgeschäden, zum Beispiel Mehraufwand, der durch Schichtarbeit oder Überstunden entsteht.

Vorteile einer Betriebs­unter­brechungs­versicherung

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Finanziell abgesichert bei unerwartetem Stillstand des Betriebes
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Entgangene Gewinne sowie laufende Fixkosten werden vom Versicherer übernommen
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Versichert sind Betriebs­unter­brechungen aufgrund von z.B.Feuer, Leitungswasser, Sturm und Einbruch; die Krankheit des Inhabers gehört nicht dazu
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Grundleistungen können gegen einen kleinen Aufpreis bereits in die Geschäftsinhalts­versicherung integriert werden

Bevor wir ins Einzelne gehen, erzählen Sie uns einfach kurz von Ihrem Betrieb. Dann sagen wir Ihnen, was wirklich zählt.

AUF EINEN BLICK — WAS DRIN IST UND WAS NICHT
✓ Das ist versichert
  • Entgangener Gewinn und laufende KostenMiete, Gehälter, Leasing — nach einem versicherten Sachschaden.
  • Haftzeit nach Wahldie Monate, in denen der Betrieb still steht oder wieder anläuft.
  • MehrkostenAusweichräume, Ersatzmaschinen, Fremdvergabe, um den Betrieb am Laufen zu halten.
  • Rückwirkungs­schädenAusfall eines Zulieferers oder Kunden, wenn vereinbart.

Meist wiegt der Stillstand schwerer als der Sachschaden, und die Haftzeit ist dabei die Zahl, auf die es ankommt.

SO LÄUFT DER GEWERBE-CHECK
1Termin vereinbaren

Sie buchen online oder laden uns in den Betrieb ein.

2Ausgangslage klären

Wir sehen uns an, was der Betrieb heute leistet und was im Vertrag steht.

3Tarife prüfen

Wir untersuchen Tätigkeits­schäden, Außen­versicherung und Betriebs­unter­brechung und achten auf Bedingungen statt auf den Preis.

4Ergebnis mit Begründung

Sie treffen die Entscheidung. Was gut ist, kann bleiben, auch beim bisherigen Versicherer.

Schritt 1 von 4

Wischen Sie durch die Schritte.

Wir sind Versicherungs­makler nach § 34d Abs. 1 GewO und werden über eine Courtage vergütet, die im Beitrag steckt. Zusatzkosten für den Betrieb fallen nicht an.

Betriebs­unter­brechung — neutral eingeordnet.
Wir vergleichen den Markt und sagen Ihnen auch, was Sie nicht brauchen.
✓ Kostenfrei✓ Freie Anbieterauswahl✓ Kein Verkaufsdruck
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Wir verkaufen nicht einfach irgendwelche Versicherungen — wir begleiten die Risikoauslagerung Ihres Unternehmens.
Der Bestands-Check zeigt in wenigen Minuten, ob Ihr Schutz noch zu Ihrem Betrieb passt – kostenlos und zur Orientierung.
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Betriebs­unter­brechungs­versicherung im Detail.

Der Stillstand kostet mehr als der Sachschaden

Gebäude und Einrichtung sind versichert, wenn es brennt oder Wasser in die Halle läuft. Der Umsatz, der in der Zeit des Stillstands wegfällt, wird dagegen nicht ersetzt, obwohl Miete, Leasingraten, Kredite und Löhne unverändert weiterlaufen. Diese Lücke schließt die Betriebs­unter­brechungs­versicherung.

Sie trägt die fortlaufenden Kosten und den Gewinn, der Ihnen entgeht, und zwar für die vereinbarte Haftzeit. An dieser Haftzeit hängt alles: Sie muss Wiederaufbau, behördliche Genehmigungen und die Rückkehr der Kundschaft abdecken.

Wie lang die Haftzeit sein muss

Zwölf Monate wirken reichlich bemessen und reichen doch häufig nicht. Wer eine Sondermaschine mit langer Lieferzeit betreibt, in einem denkmalgeschützten Gebäude sitzt oder auf Genehmigungen warten muss, braucht mehr Zeit. Bei saisonabhängigen Betrieben kommt hinzu, dass sich eine ausgefallene Saison nicht nachholen lässt.

Häufig übersehen wird ein zweiter Punkt. Wer zur Konkurrenz gewechselt ist, während der Betrieb stillstand, steht bei der Wiedereröffnung nicht gleich wieder da. Diese Anlaufzeit muss ebenfalls in die Haftzeit eingerechnet werden.

Wenn andere ausfallen

Stillstehen kann ein Betrieb sogar dann, wenn ihm selbst nichts passiert ist, nämlich wenn der einzige Zulieferer wegfällt oder ein bedeutender Abnehmer nicht mehr abruft. Für solche Rückwirkungs­schäden braucht es einen gesonderten Einschluss.

Wer, wie viele Zulieferer im westfälischen Maschinenbau, von wenigen Lieferanten oder Kunden abhängt, sollte diesen Baustein prüfen. Er ist der Unterschied zwischen Betrieben, die eine Störung überstehen, und Betrieben, die daran zerbrechen.

Typische Schadenfälle

  • Nach einem Leitungswasser­schaden ist die Produktionshalle wochenlang nicht nutzbar.
  • Im Nachbarhaus bricht Feuer aus, und die Behörde sperrt daraufhin den eigenen Betrieb.
  • Die zentrale Steuerung fällt nach einem Blitzeinschlag aus. Bis die Ersatzteile da sind, vergeht Zeit.
  • Ein Wasserrohrbruch im Lager macht die gesamte Ware unbrauchbar.

Woran die Deckung im Schadenfall scheitert

Auf die Bedingungen kommt es an, nicht auf den Beitrag. Diese Ursachen begegnen uns in der Praxis wieder und wieder:

  • Zu knapp angesetzt: Die Haftzeit endet, noch ehe der Betrieb wieder arbeitet.
  • Für den versicherten Betriebsgewinn wurde ein schwaches Jahr herangezogen.
  • Der Ausfall liegt beim Zulieferer, doch Rückwirkungs­schäden sind nicht mit versichert.
  • Weil Personalkosten nicht vollständig erfasst waren, fielen die fortlaufenden Kosten zu niedrig aus.
Noch tiefer im Detail. Für dieses Thema führt unsere Gewerbe-Spezialeinheit B Insurance eine ausführliche Fachseite: Betriebs­unter­brechungs­versicherung — mit Schadenbeispielen, Ausschlüssen und Prüfpunkten im Volltext. Die Beratung selbst läuft weiter über uns — persönlich, online oder nach Absprache vor Ort.

Das Wesentliche ist gesagt. Wie es um Ihren Betrieb steht, sehen Sie im Bedarfs­check; er dauert nur wenige Minuten.

Häufige Fragen.

Was kostet die Gewerbeberatung?

Für Sie nichts. Als Makler werden wir über die Courtage vergütet, die im Versicherungsbeitrag bereits enthalten ist. Eine gesonderte Vergütung gäbe es nur nach ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung.

Wie lange sollte die Haftzeit sein?

So lange, wie der Betrieb realistisch braucht, um wieder auf dem alten Stand zu sein — inklusive Wiederaufbau, Lieferzeiten für Maschinen, Genehmigungen und der Zeit, bis Kundschaft zurückkommt. Zwölf Monate sind oft zu knapp gerechnet.

Was wird eigentlich ersetzt?

Die fortlaufenden Kosten wie Miete, Löhne und Zinsen sowie der entgangene Betriebsgewinn. Nicht ersetzt werden Kosten, die während des Stillstands ohnehin wegfallen — etwa Material, das nicht verbraucht wird.

Müssen wir bestehende Verträge kündigen?

Nein. Was gut ist, bleibt — und manches ist besser, als es aussieht. Gewechselt wird nur mit erkennbarem Vorteil für den Betrieb und erst, wenn der neue Schutz steht.

Kommen Sie zu uns auf den Hof oder in den Betrieb?

Ja. Gerade wenn Gebäude, Maschinen oder Lager eine Rolle spielen, ist der Termin vor Ort sinnvoll — wir sind in ganz Westfalen unterwegs. Für alles Weitere geht es online per Video, ohne dass jemand den Betrieb verlassen muss.

— UND JETZT?
Betriebs­unter­brechung: Lassen Sie es uns konkret machen. Wir prüfen auch, ob Ihr bestehender Vertrag gut ist — dann sagen wir Ihnen genau das.
✓ Kostenfrei✓ Freie Anbieterauswahl✓ Auch das Ergebnis „alles passt schon“ ist ein Ergebnis

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