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Firmenrechtsschutz
Zu den Versicherungen, die man Unternehmen und Gewerbe dringend empfiehlt, zählt die Firmenrechtsschutzversicherung.
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Streit um Verträge, Zahlungen oder Personal betrifft auch Familienbetriebe. Wir klären, welche Bereiche der Firmenrechtsschutz abdeckt und wo Wartezeiten oder Ausschlüsse gelten.
- Zu den Versicherungen, die man Unternehmen und Gewerbe dringend empfiehlt, zählt die Firmenrechtsschutzversicherung.
- Der Firmenrechtsschutz ist modular wie ein Baukasten; was lohnt, hängt vom Betrieb ab.
- Für die meisten Betriebe ist der Arbeitsrechtsschutz der wichtigste, gefolgt von Verkehr für betriebliche Fahrzeuge.
Freie Beratung und Vergleich
Firmenrechtsschutzversicherung in Kürze
Allgemeine Informationen zur Firmenrechtsschutzversicherung
Gerät ein Betrieb in einen Rechtsstreit, übernimmt die Firmenrechtsschutzversicherung – manche sagen auch Gewerberechtsschutzversicherung – die Kosten und sorgt für gleiche Chancen vor Gericht. Gedeckt sind der Inhaber und alle Beschäftigten, soweit sie ihrer Arbeit nachgehen. Welche Streitigkeiten vor welchen Gerichten dazugehören, richtet sich nach Tarif und Leistungsumfang. Etliche Versicherer bieten ihren Kunden dazu eine kostenlose Rechtsberatung am Telefon an; Kosten werden dann schon erstattet, bevor überhaupt ein Rechtsstreit entsteht.
Schadensbeispiele für eine Firmenrechtsschutzversicherung
Vorab ein Angebot: Beschreiben Sie uns kurz Ihren Betrieb, dann sagen wir Ihnen ehrlich, worauf es ankommt.
- ArbeitsrechtsschutzKündigungsschutzklagen und Streit mit Mitarbeitern.
- VertragsrechtsschutzStreit mit Lieferanten und Kunden, je nach Tarif eingeschränkt.
- Straf- und OrdnungswidrigkeitenrechtsschutzVerteidigung bei Fahrlässigkeitsvorwürfen.
- Verkehrsrechtsschutz für Firmenfahrzeugeinklusive Fahrer.
- Forderungseinzugoffene Rechnungen eintreiben ist meist nur ein Zusatzbaustein.
- Streit, der schon läuftWartezeiten von drei Monaten sind üblich.
- Gesellschafterstreitin den meisten Tarifen ausgeschlossen.
- Vorsätzliche Straftatenkeine Verteidigung bei nachgewiesenem Vorsatz.
Der Firmenrechtsschutz ist modular wie ein Baukasten; was lohnt, hängt vom Betrieb ab.
Wir sehen uns an, was der Betrieb heute leistet und was im Vertrag steht.
Wir untersuchen Tätigkeitsschäden, Außenversicherung und Betriebsunterbrechung und achten auf Bedingungen statt auf den Preis.
Sie treffen die Entscheidung. Was gut ist, kann bleiben, auch beim bisherigen Versicherer.
Wischen Sie durch die Schritte.
Wir sind Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO und werden über eine Courtage vergütet, die im Beitrag steckt. Zusatzkosten für den Betrieb fallen nicht an.
Firmenrechtsschutz im Detail.
Welche Bausteine es gibt
Arbeitsrecht steht neben Vertrags- und Sachenrecht, dazu kommen Verkehrsrecht für Fahrzeuge des Betriebs, Steuerrecht vor den Finanzgerichten sowie Straf- und Ordnungswidrigkeitenrecht. Jeden dieser Bausteine kann man für sich allein vereinbaren.
In den meisten Betrieben hat der Arbeitsrechtsschutz großes Gewicht. Meist geht es um Kündigungen, Abmahnungen oder Streit um Zeugnis und Vergütung, ganz unabhängig davon, wie groß der Betrieb ist.
Was nicht gedeckt ist
Eigene Forderungen gegen Kunden lassen sich ohne ausdrücklich eingeschlossenen Vertragsrechtsschutz nicht durchsetzen — und auch dann gelten Mindeststreitwerte. Streit um den Bau des eigenen Betriebsgebäudes ist, wie im privaten Bereich, praktisch immer ausgenommen.
Es gilt außerdem eine Wartezeit, in der Regel drei Monate lang. Ist die Auseinandersetzung beim Abschluss schon absehbar, gibt es dafür keine Deckungszusage.
Wer im Vertrag steht
Vertragspartner ist das Unternehmen; mitversichert sind gewöhnlich die gesetzlichen Vertreter und die Beschäftigten, soweit sie beruflich handeln. Bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften — in Westfalen die verbreitete Form im Familienbetrieb — ist die Trennung von privatem und betrieblichem Bereich besonders sorgfältig zu ziehen.
Branche, Umsatz und Beschäftigtenzahl legen in der Regel den Beitrag fest. Ändert sich bei einer davon etwas Deutliches, teilen Sie es mit. Sonst kann es im Schadenfall zu einer Nachforderung kommen, oder der Versicherer passt die Leistung an.
Der Schwerpunkt Arbeitsrecht
Der Arbeitsrechtsschutz auf Arbeitgeberseite deckt die Auseinandersetzung mit Beschäftigten ab — von der Kündigungsschutzklage über Abmahnungen bis zum Streit um Zeugnis und Vergütung. Anders als beim Rechtsschutz für Arbeitnehmer geht es dabei oft um erhebliche Streitwerte.
Zu prüfen ist, ob die erste Instanz vor dem Arbeitsgericht mitversichert ist. Dort trägt jede Partei ihre Kosten selbst, gleichgültig wie das Verfahren ausgeht — genau darin liegt der Wert des Bausteins.
Typische Schadenfälle
- Eine Kündigung wird vor dem Arbeitsgericht angegriffen.
- Ein Mitarbeiter klagt auf Nachzahlung von Überstunden.
- Nach einer Prüfung hat das Finanzamt an der Behandlung von Leistungen etwas auszusetzen.
- Beim Firmenwagen gab es einen Unfall, und wer Schuld trägt, ist unter den Beteiligten umstritten.
Woran die Deckung im Schadenfall scheitert
Die Bedingungen geben den Ausschlag, nicht der Beitrag. Aus der Praxis kennen wir diese Gründe, sie wiederholen sich:
- Es fehlte der Baustein, der gebraucht wurde, und das ist oft der Vertragsrechtsschutz.
- Zum Zeitpunkt des Abschlusses war der Streit schon absehbar, und die Wartezeit lief noch.
- Streit um einen Bau am eigenen Betriebsgebäude stand an. Schutz dafür gibt es praktisch nie.
- Der Anwalt wurde beauftragt, bevor die Deckungszusage vorlag.
Damit kennen Sie die Grundzüge. Wie es um Ihren Betrieb steht, sagt der Bedarfscheck in wenigen Minuten.
Passende Ratgeber.
Häufige Fragen.
Was kostet die Gewerbeberatung?
Für Sie nichts. Als Makler werden wir über die Courtage vergütet, die im Versicherungsbeitrag bereits enthalten ist. Eine gesonderte Vergütung gäbe es nur nach ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung.
Welche Bausteine brauchen wir wirklich?
Für die meisten Betriebe ist der Arbeitsrechtsschutz der wichtigste, gefolgt von Verkehr für betriebliche Fahrzeuge. Vertragsrechtsschutz ist sinnvoll, wenn Forderungen gegen Kunden häufiger streitig werden.
Gibt es eine Wartezeit?
Ja, für die meisten Bereiche drei Monate. Ein Streit, der bei Vertragsabschluss bereits absehbar war, ist nicht versicherbar — deshalb lohnt der Abschluss, bevor etwas ansteht.
Müssen wir bestehende Verträge kündigen?
Nein. Was gut ist, bleibt — und manches ist besser, als es aussieht. Gewechselt wird nur mit erkennbarem Vorteil für den Betrieb und erst, wenn der neue Schutz steht.
Kommen Sie zu uns auf den Hof oder in den Betrieb?
Ja. Gerade wenn Gebäude, Maschinen oder Lager eine Rolle spielen, ist der Termin vor Ort sinnvoll — wir sind in ganz Westfalen unterwegs. Für alles Weitere geht es online per Video, ohne dass jemand den Betrieb verlassen muss.
