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Vorsorge · Westfalen

Pflegezusatz­versicherung

Pflege ist teuer – und die gesetzliche Pflege­versicherung deckt nur einen Teil der Kosten. Die Lücke tragen Betroffene und oft ihre Angehörigen. Eine private Pflegezusatz­versicherung schließt diese Lücke und schützt Ihr Vermögen und Ihre Familie.

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3.364 €
zahlen Pflegebedürftige im ersten Heimjahr durchschnittlich im Monat aus eigener Tasche — die Pflegekasse trägt den Rest, nicht die Kosten
+256 €
mehr als ein Jahr zuvor — der Eigenanteil lag im Juli 2025 noch bei 3.108 Euro
2.891 – 3.761 €
Spanne zwischen den Bundesländern, von Sachsen-Anhalt bis Bremen — wo jemand gepflegt wird, entscheidet mit
Das Wichtigste in Kürze
  • Die Pflegereform bringt Verbesserungen, löst das Grundproblem aber nicht: Der Staat zahlt nur einen Teil der Kosten.
  • Der Unterschied ist der Eigenanteil, den Pflegebedürftige und ihre Angehörigen selbst übernehmen.
  • Die gesetzliche Pflege zahlt nur Zuschüsse – gerade im Heim bleiben oft mehrere Tausend Euro pro Monat offen, die selbst zu tragen sind.

Was die Pflegezusatz­versicherung wirklich abdeckt.

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Zusätzliche Leistungen über die gesetzliche Pflege hinaus
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Varianten wie Pflegetagegeld oder Pflege­kosten­versicherung
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Leistung je nach vereinbartem Pflegegrad
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Früher Abschluss sichert günstige Beiträge und Gesundheitszu­stand

Unsicher, ob das zu Ihnen passt? Stellen Sie die Frage ruhig, auch wenn sie erst halb formuliert ist; wir antworten gern.

AUF EINEN BLICK — WAS DRIN IST UND WAS NICHT
✓ Das ist versichert
  • Pflegegeld je Pflegegradzusätzlich zur gesetzlichen Pflege­versicherung.
  • Freie Verwendungfür Angehörige, Pflegedienste oder Umbauten.
  • Ambulant und stationärje nach Tarif in beiden Welten.
  • Beitragsbefreiung im Pflegefallder Vertrag trägt sich dann selbst.

Wer früh abschließt, zahlt weniger Beitrag; dazu kommen Fragen zur Gesundheit.

Worauf es bei der Pflegezusatz­versicherung in Westfalen ankommt.

Die Pflegelücke kann mehrere Tausend Euro im Monat betragen – eine Belastung, die schnell das Ersparte aufzehrt und Angehörige einbezieht. Je früher Sie vorsorgen, desto günstiger. Wir zeigen die Varianten ehrlich auf.
SO LÄUFT DIE BERATUNG
1Gespräch vereinbaren

Ein Termin oder eine Nachricht genügt, Vorbereitung brauchen Sie dafür nicht.

2Ausgangslage klären

Wir halten fest, was vorhanden ist, wo etwas fehlt und was Ihnen wichtig ist.

3Tarife prüfen

Wir prüfen die Vertragsbedingungen statt nur den Preis und finden Überschneidungen.

4Ergebnis mit Begründung

Sie entscheiden selbst. Ein Wechsel ist kein Muss, und Gutes darf bleiben.

Schritt 1 von 4

Wischen Sie durch die Schritte.

Als Versicherungs­makler nach § 34d Abs. 1 GewO erhalten wir eine Courtage, die im Beitrag enthalten ist. Zusatzkosten entstehen für Sie nicht.

— Was das in Westfalen bedeutet

In Westfalen wohnen viele Generationen unter einem Dach oder im selben Dorf. Pflege ist dann keine Frage des Heims allein, sondern der ganzen Familie. Wir ordnen ein, was die gesetzliche Pflege­versicherung trägt und wo eine Lücke bleibt.

Wer vor dem Weiterlesen schon etwas wissen will: Fragen Sie einfach, auch kurze Zwischenfragen beantworten wir.

— Aus der Beratungspraxis in Westfalen
Pflege­versicherung wird noch wichtiger!

Private Pflege­versicherung

Für ein würdevolles Leben im Alter

Deutschland wird älter, und deshalb werden künftig mehr Menschen im Alter Pflege brauchen. Laut der aktuellen „Pflegestatistik 2019“ des Statistischen Bundesamts stieg die Zahl der Pflegebedürftigen im Jahr 2019 auf 4,13 Millionen Personen. Über 80% von ihnen waren mindestens 65 Jahre alt.

Pflegebedürftig werden aber nicht nur Ältere: Ein Unfall oder eine plötzliche Krankheit kann auch jüngere Menschen unerwartet treffen.

Jeder Bürger ist pflegepflichtversichert, wenn er bei einer deutschen Gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV) oder einem deutschen privaten Krankenversicherer (PKV) versichert ist und dort über die gesetzlich vorgeschriebene Pflege­versicherung verfügt.

Schon jetzt genügen die Leistungen der staatlichen Pflege­versicherung nicht, und es können drastische Beitragserhöhungen oder weitere Leistungseinschränkungen folgen. Die Pflege Bedürftiger zu finanzieren, gehört und bleibt zu den größten Aufgaben unserer Gesellschaft.

Deshalb können Sie zusätzlich freiwillig eine Pflege-Zusatz­versicherung abschließen. Sie ergänzt die Pflegepflicht­versicherung der Gesetzlichen Kranken­versicherung (GKV) oder der Privaten Kranken­versicherung (PKV) sinnvoll. Versicherungsfähig ist, wer eine Pflegepflicht­versicherung hat und gesetzlich (deutsche GKV) oder privat (deutsche PKV) krankenversichert ist.

Rechnerisch trifft Pflegebedürftigkeit im Lauf des Lebens jede zweite Frau und jeden dritten Mann, Tendenz steigend.

Der staatliche Schutz deckt die Kosten nur zum Teil. Als erste Wahl für die Pflegevorsorge gilt die private Pflegezusatz­versicherung. Sie senkt den Eigenanteil beziehungsweise füllt die Finanzierungs­lücke.

Die Leistungen des neuen Pflegestärkungs­gesetzes reichen nicht aus:

Das Pflegestärkungs­gesetz (PSG II) trat am 1. Januar 2017 in Kraft und fasst den Pflegebegriff völlig neu.

Aus drei Pflegestufen sind seit 2017 fünf Pflegegrade geworden. Pflegebedürftig ist, wer körperliche, kognitive, psychische oder gesundheitliche Belastungen nicht selbständig kompensieren oder bewältigen kann.

Die Pflegereform bringt Verbesserungen, löst das Grundproblem aber nicht: Der Staat zahlt nur einen Teil der Kosten. Ein großer Teil der tatsächlichen Pflegekosten muss der Pflegebedürftige nach wie vor selbst aufbringen.

Eine Pflege-Zusatz­versicherung kann die Finanzierungs­lücke schließen und die staatlichen Leistungen passgenau ergänzen.

Kinder sollten nicht für die Pflegekosten ihrer Eltern aufkommen

Eine private Pflege-Zusatz­versicherung fängt hohe Pflegekosten ab und schützt so das eigene Vermögen und das der Kinder.

Im Pflegefall sollte eine gute Pflege selbstverständlich sein:

Gute Pflege im Alter wünschen sich alle, nur kostet sie schnell viel Geld. Was im Pflegeheim als Eigenanteil anfällt, belegen die Zahlen samt Quelle auf dieser Seite. Damit aus dem Pflegefall im Alter nicht ein Sozialfall wird, ist eine private Pflege­versicherung unverzichtbar.

Fazit
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Mit hoher Wahrscheinlichkeit wird man einmal in Pflegegrad 2 oder 3 eingestuft
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Als Pflegebedürftiger benötigt man Unterstützung, um das alltägliche Leben zu meistern
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Pflege bedeutet, dass man im Haushalt, im Garten und beim Einkaufen unterstützt werden muss
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Wahrscheinlich bleibt man geistig fit und auch relativ mobil, trotzdem ist man auf fremde Hilfe angewiesen
✓
Zudem möchte man seine persönlichen Bedürfnisse und Wünsche weiter erfüllen
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Die private Pflege­versicherung schließt die Finanzierungs­lücke zwischen Pflegekosten und der Zahlung aus der gesetzl.Pflegepflicht­versicherung
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— IM DETAIL

Pflegezusatz­versicherung. Was wirklich zählt.

Die Punkte, an denen Verträge sich im Ernstfall unterscheiden. Nachprüfbares Fachwissen — keine Werbeversprechen.

Die gesetzliche Pflege­versicherung deckt einen Teil

Die gesetzliche Pflege­versicherung funktioniert wie eine Teilkasko. Je nach Pflegegrad zahlt sie feste Beträge und nicht die Kosten, die wirklich entstehen. Der Unterschied ist der Eigenanteil, den Pflegebedürftige und ihre Angehörigen selbst übernehmen.

Besonders im Heim wird die monatliche Lücke rasch spürbar; sie muss aus Rente und Erspartem bezahlt werden. Reicht beides nicht aus, können unterhaltspflichtige Kinder ab einer bestimmten Einkommens­grenze herangezogen werden.

Die Formen der privaten Pflegevorsorge

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Pflegetagegeldein vereinbarter Betrag je Tag, frei verwendbar.
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Pflege­kosten­versicherungerstattet nachgewiesene Kosten anteilig.
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Pflege­renten­versicherungzahlt eine lebenslange Rente, meist zu höherem Beitrag.
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Betriebliche Pflege­versicherungläuft über den Arbeitgeber, oft ohne Gesundheits­prüfung.

Das Pflegetagegeld ist die verbreitetste Form, weil es flexibel bleibt: Das Geld geht in ambulante Hilfe, in Umbauten oder in die Entlastung von Angehörigen.

Eintrittsalter und Gesundheitszu­stand entscheiden

Maßgeblich für den Beitrag sind Eintrittsalter und Gesundheitszu­stand. Wer früh abschließt, zahlt dauerhaft weniger und hat es bei der Gesundheits­prüfung leichter. Mit bestehendem Pflegegrad ist eine Absicherung in der Regel nicht mehr drin.

Ebenso zählt, ab welchem Pflegegrad der Vertrag überhaupt zahlt. Wer erst ab Pflegegrad drei Geld bekommt, steht in den meisten Fällen ohne Leistung da.

Wie der Pflegegrad festgestellt wird

Der Pflegegrad wird in einem Begutachtungsverfahren festgelegt. Geprüft wird, wie selbstständig jemand in sechs Bereichen ist: bei Mobilität, kognitiven Fähigkeiten, Verhaltensweisen, Selbstversorgung, im Umgang mit Krankheit und Therapie und in der Alltagsgestaltung. Aus den Ergebnissen ergibt sich ein Punktwert und daraus der Pflegegrad eins bis fünf.

Für die private Vorsorge heißt das: Der Vertrag sollte sich an diesen Pflegegraden orientieren und wenn möglich bereits ab Grad zwei zahlen. Wer erst ab höheren Graden Leistung erhält, geht in den meisten Fällen leer aus.

Die folgenden Abschnitte gehen ins Detail — zum Aufklappen antippen.

Pflege zu Hause und was sie Angehörige kostet

Gepflegt wird überwiegend zu Hause, und zwar durch Angehörige. Das kostet Geld und Kraft: Man arbeitet weniger, bekommt später weniger Rente, und für Umbauten, Hilfsmittel oder stundenweise Betreuung kommen Familien häufig selbst auf. Bei Ein- und Zweifamilien­häusern in der Region ist es meist die Treppe oder das Bad, die umgebaut werden müssen.

Darum zielt das Pflegetagegeld weniger aufs Heim als auf diese Situation. Sie können es für eine Haushaltshilfe, für Tagespflege oder als Ausgleich für weniger Arbeitszeit nutzen, ohne es belegen zu müssen.

Damit wissen Sie, worauf es ankommt. Den Rest zeigt der Bedarfs­check, und der dauert nur ein paar Minuten.

Unabhängige Quellen zum Weiterlesen

Häufige Fragen zur Pflegezusatz­versicherung.

Wie groß ist die Pflegelücke wirklich?

Die gesetzliche Pflege zahlt nur Zuschüsse – gerade im Heim bleiben oft mehrere Tausend Euro pro Monat offen, die selbst zu tragen sind. Die genaue Lücke hängt von Pflegegrad und Pflegeform ab.

Pflegetagegeld oder Pflegekosten?

Beim Pflegetagegeld erhalten Sie einen festen Betrag zur freien Verwendung, bei der Pflege­kosten­versicherung werden Kosten erstattet. Wir erklären die Unterschiede und was zu Ihnen passt.

Springt der Staat mit dem Pflege-Bahr ein?

Es gibt eine staatlich geförderte Variante. Ob sie oder ein ungeförderter Tarif für Sie besser ist, prüfen wir neutral.

Kann ich mit Ihnen auch persönlich sprechen?

Ja — online per Video, telefonisch oder nach Absprache bei Ihnen vor Ort, in Hamm und in ganz Westfalen. Für die meisten Fragen ist der Videotermin ohnehin der schnellste Weg.

Betreuen Sie auch außerhalb von Hamm — etwa in Dortmund, Münster oder Bielefeld?

Ja, unser Gebiet ist ganz Westfalen. Hamm ist der Standort, aber die Betreuung endet nicht an der Stadtgrenze: Dortmund, Münster, Bochum, Herne, Gelsenkirchen, Bottrop und Bielefeld gehören dazu. Ob wir uns sehen oder digital sprechen, entscheiden Sie.

Das gehört dazu.

— UND JETZT?
Pflegezusatz­versicherung: Lassen Sie es uns konkret machen. Wir prüfen auch, ob Ihr bestehender Vertrag gut ist — dann sagen wir Ihnen genau das.
✓ Kostenfrei✓ Freie Anbieterauswahl✓ Auch das Ergebnis „alles passt schon“ ist ein Ergebnis

Selbstständig oder eigener Betrieb? Auf unserer Gewerbe-Seite geht es um Betrieb, Mitarbeiter und Inhaber.

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