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Produkthaftpflichtversicherung
Fehlerhafte Produkte verursachen Eigenschäden, aber vor allem auch Schäden bei Dritten, aus denen Schadenersatzansprüche entstehen.
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Wer zwischen Hamm, Münster und Bielefeld bei Kunden arbeitet, haftet für Schäden, die dabei entstehen. Wir stellen Deckungssumme und Ausschlüsse auf Ihre Arbeitsweise ein.
- Wer herstellt, veredelt oder importiert, haftet für das Produkt — die Betriebshaftpflicht allein reicht nicht.
- Im Streitfall zählt oft, was dokumentiert ist: Wareneingangsprüfung, Chargenverfolgung, Prüfprotokolle, Bedienungsanleitungen, Warnhinweise.
- Fehlerhafte Produkte verursachen Eigenschäden, aber vor allem auch Schäden bei Dritten, aus denen Schadenersatzansprüche entstehen.
Produkthaftpflichtversicherung in Kürze
Freie Beratung und Vergleich
Für wen ist die Produkthaftpflichtversicherung geeignet?
Neben den Produktherstellern haften beispielsweise auch Gastronomen, die Speisen produzieren. Das gilt ebenso für Händler, wenn der Hersteller des Produktes unbekannt bleibt, und für sogenannte Quasihersteller, die ihr Logo auf Waren drucken, die andere gefertigt haben.
Schadensbeispiele für eine Produkthaftpflichtversicherung
- Kunden eines Heizdecken-Produzenten haben sich verbrannt, weil die Decken fehlerhaft waren und zu heiß wurden. Sie fordern deshalb Schadensersatz von ihm.
- Fehlerhaft sind Teile, die ein Zulieferer für den Einbau in die Produkte eines Kunden hergestellt hat. Welche Produkte konkret betroffen sind, ist unklar, also muss mit großem Aufwand überprüft werden.
Erst einmal zu Ihnen: Wie ist Ihr Betrieb aufgestellt? Ein paar Zeilen genügen, dann sagen wir Ihnen, was wichtig ist.
- Schäden durch fehlerhafte Produktebei Kunden und Dritten, nach Inverkehrbringen.
- Erweiterte ProdukthaftpflichtAus- und Einbaukosten, Verbindungs- und Vermischungsschäden.
- Abwehr unberechteter Ansprücheauch bei Produkten, die nur gehandelt werden.
- Weltweite Deckungje nach Tarif inklusive USA/Kanada.
- Der Austausch des Produkts selbstGewährleistung, keine Versicherung.
- Rückrufkosteneigener Baustein.
- Vertragsstrafennicht versicherbar.
- Bekannte Mängelwissentlich ausgelieferte Fehler sind ausgeschlossen.
Wer herstellt, veredelt oder importiert, haftet für das Produkt — die Betriebshaftpflicht allein reicht nicht.
Wir sehen uns an, was der Betrieb heute leistet und was im Vertrag steht.
Wir untersuchen Tätigkeitsschäden, Außenversicherung und Betriebsunterbrechung und achten auf Bedingungen statt auf den Preis.
Sie treffen die Entscheidung. Was gut ist, kann bleiben, auch beim bisherigen Versicherer.
Wischen Sie durch die Schritte.
Wir sind Versicherungsmakler nach § 34d Abs. 1 GewO und werden über eine Courtage vergütet, die im Beitrag steckt. Zusatzkosten für den Betrieb fallen nicht an.
Produkthaftpflichtversicherung im Detail.
Ab wann Sie haften
Sobald das Produkt in Verkehr gebracht ist, steht der Hersteller für Schäden ein, die es bei Dritten verursacht. Ein Verschulden muss ihm dabei nicht nachgewiesen werden. Auch Betriebe, die bloß Teile liefern oder ein Produkt weiterverarbeiten, sind erfasst.
Wirkt sich der Fehler am Produkt selbst aus, ist die einfache Betriebshaftpflicht nur begrenzt zuständig. Zusätzlich nimmt die erweiterte Produkthaftpflicht Folgekosten auf, etwa wenn mangelhafte Teile beim Kunden aus- und eingebaut werden müssen.
Die Erweiterungen im Einzelnen
Bei Exporten kommt es auf die geografische Geltung an. Standardverträge lassen den US-amerikanischen Markt fast immer außen vor, da dort das Haftungsniveau erheblich höher ist.
Wen das Gesetz als Hersteller ansieht
Hersteller sind nicht nur die Produzenten. Dazu rechnen auch Betriebe, die ihr Zeichen anbringen, und Importeure, außerdem unter Umständen Händler, wenn sich nicht ermitteln lässt, wer hergestellt hat. Weit mehr Betriebe, als man gemeinhin annimmt, tragen also diese Haftung.
Verschulden spielt keine Rolle. Nur wer beweist, dass der Fehler beim Inverkehrbringen für niemanden erkennbar war, gemessen am Stand von Wissenschaft und Technik, wird entlastet. Das ist ein hoher Maßstab.
Unterlagen entscheiden den Streit
Im Streitfall zählt oft, was dokumentiert ist: Wareneingangsprüfung, Chargenverfolgung, Prüfprotokolle, Bedienungsanleitungen, Warnhinweise. Wer sorgfältiges Arbeiten belegen kann, steht deutlich besser da.
Ebenfalls dazu gehört, das Produkt nach dem Verkauf im Auge zu behalten. Kommen vermehrt Beschwerden, ist Handeln gefragt. Bleibt es aus, steht der Vorwurf der Pflichtverletzung im Raum, und der Versicherungsschutz ist gefährdet.
Typische Schadenfälle
- Ein geliefertes Bauteil führt beim Kunden zu einem Maschinenschaden.
- Wegen einer fehlerhaften Charge muss ein Produkt aus dem Handel verschwinden.
- Ein Verarbeiter will, dass ihm die Aufwendungen für Aus- und Wiedereinbau erstattet werden.
- Ansprüche nach dem Recht des Landes, in dem er sitzt, macht ein Kunde im Ausland geltend.
Woran die Deckung im Schadenfall scheitert
Ausschlaggebend sind die Bedingungen, der Beitrag ist es nicht. Diese Gründe kommen in der Praxis immer wieder vor:
- Eine erweiterte Produkthaftpflicht, die Aus- und Einbaukosten einschließt, fehlte im Vertrag.
- Die geografische Geltung schloss das Zielland aus.
- Rückrufkosten waren nicht mitversichert.
- Die Dokumentation der Qualitätssicherung ließ sich nicht belegen.
Unabhängige Quellen zum Weiterlesen
- Gesetze im InternetDas Produkthaftungsgesetz im amtlichen Volltext — Grundlage der verschuldensunabhängigen Haftung.
Jetzt kennen Sie die wichtigen Punkte. Wie es um Ihren Betrieb steht, zeigt Ihnen der Bedarfscheck in ein paar Minuten.
Passend dazu im Ratgeber: Versicherung für Selbstständige und Gewerbe in Westfalen.
Häufige Fragen.
Was kostet die Gewerbeberatung?
Für Sie nichts. Als Makler werden wir über die Courtage vergütet, die im Versicherungsbeitrag bereits enthalten ist. Eine gesonderte Vergütung gäbe es nur nach ausdrücklicher schriftlicher Vereinbarung.
Gilt der Schutz auch für Exporte?
Nur im vereinbarten Geltungsbereich. Der US-amerikanische Markt ist in Standardverträgen fast immer ausgeschlossen, weil dort das Haftungsniveau deutlich höher liegt.
Wir sind nur Zulieferer — betrifft uns das?
Ja. Wer ein Teil liefert, das in ein anderes Produkt eingebaut wird, haftet für Schäden daraus. Dann werden Aus- und Einbaukosten beim Abnehmer zum eigentlichen Kostenblock.
Müssen wir bestehende Verträge kündigen?
Nein. Was gut ist, bleibt — und manches ist besser, als es aussieht. Gewechselt wird nur mit erkennbarem Vorteil für den Betrieb und erst, wenn der neue Schutz steht.
Kommen Sie zu uns auf den Hof oder in den Betrieb?
Ja. Gerade wenn Gebäude, Maschinen oder Lager eine Rolle spielen, ist der Termin vor Ort sinnvoll — wir sind in ganz Westfalen unterwegs. Für alles Weitere geht es online per Video, ohne dass jemand den Betrieb verlassen muss.
