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Trennung · Westfalen

Scheidung

Eine Trennung belastet schon genug, und die Verträge im Hintergrund machen es meist nicht leichter. Gemeinsame Policen bestehen weiter, schützen aber häufig nur noch eine Person. Wer aus der Wohnung auszieht, verliert womöglich den Hausratschutz, ohne dass er es bemerkt. Hinzu kommen Bezugsrechte in Lebens- und Renten­versicherungen, an die niemand denkt, weil gerade anderes dringender ist. Wir ordnen das mit Ihnen in Ruhe, ohne Druck und ohne Partei zu ergreifen.

Eine Scheidung verändert in Westfalen wie überall den Alltag, und mit ihm die Absicherung. Wer künftig allein wohnt, braucht eigene Verträge, und gemeinsame Policen passen oft nicht mehr zur neuen Lage. Es hilft, Schritt für Schritt vorzugehen und nichts zu überstürzen. Wir sortieren ruhig und sachlich, was jetzt Aufmerksamkeit braucht und was Zeit hat, ohne Partei zu ergreifen.

Lebenszyklus: Absicherung durch jede Lebensphase · KI-generiert (Art. 50 KI-VO), ohne Ton. Allgemeine Information, keine Beratung.
— Was das in Westfalen bedeutet

Bodenständig heißt hier meistens: früh angefangen, lange durchgehalten, selten überprüft. Genau deshalb lohnt der nüchterne Blick, ob die alten Verträge noch das leisten, wofür sie einmal abgeschlossen wurden.

Das Wichtigste in Kürze
  • Nach deutschem Familienrecht ist bei Scheidung ein Ausgleich der während der Ehezeit von den Ehepartnern erworbenen Altersversorgungs- und Erwerbungs­fähigkeitsansprüche herzustellen.
  • Die Familien­versicherung in der gesetzlichen Kranken­versicherung endet, sobald das Urteil über die Scheidung rechtskräftig wird.
  • Für den neuen Haushalt braucht es eigenen Schutz — häufig gibt es eine Übergangsfrist, aber darauf sollte man sich nicht verlassen.

Scheidung: Worum es in dieser Phase geht.

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HausratWer bleibt, wer auszieht und ab wann wer versichert ist
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Privat­haftpflichtMitversicherung endet mit dem gemeinsamen Haushalt
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Bezugsrechte in Lebens- und Renten­versicherungen kontrollieren und gegebenenfalls ändern
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Versorgungs­ausgleichAnwartschaften werden geteilt
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Schutz für die Kinder, wenn zwei Haushalte entstehen
KURZÜBERSICHT: ENTHALTENE UND NICHT ENTHALTENE LEISTUNGEN
✓ Das ist versichert
  • Feuer, Leitungswasser, Sturm und Hageldie Grundgefahren für alles Bewegliche.
  • Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismusinklusive Folgeschäden am Hausrat.
  • Aufräum-, Schutz- und Hotelkostendie Nebenkosten nach dem Schaden.
  • Neuwert-Erstattungheutiger Wiederbeschaffungspreis, nicht der Zeitwert.

Was in Ihrem Tarif tatsächlich gilt, steht in den Bedingungen. Die lesen wir gemeinsam mit Ihnen.

Sie müssen das nicht allein sortieren — sagen Sie uns, was bei Ihnen ansteht.

Was Scheidung in Westfalen am häufigsten übersehen.

Der Klassiker: Der Auszug ist erledigt, die Hausrat­versicherung läuft aber auf die alte Adresse — und der neue Haushalt ist gar nicht versichert. Der zweite Klassiker: Der Ex-Partner steht Jahre später immer noch als Begünstigter in der Lebens­versicherung.
— Aus der Beratungspraxis in Westfalen
Pflichten und Obliegenheiten4 Abschnitte

Private Haft­pflicht­versicherung

Sie sichert Sie vor Forderungen Dritter im Rahmen der vereinbarten Deckungssummen. Da die Haftung gerade von Privatpersonen nach deutschem Recht grundsätzlich nicht begrenzt ist, liegt die Bedeutung einer Privat­haft­pflicht­versicherung und der Anpassung ihrer Versicherungs­summen für den Einzelnen auf der Hand. Hatten Sie eine gemeinsame Police, muss dieser Schutz wieder getrennt werden. Beide Partner benötigen eine eigene Haft­pflicht­versicherung.

Privat­haft­pflicht­versicherungMehr erfahren →

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Umfassende Beratung in Ihrer Lebensphase in ganz Westfalen

Von weitem sieht eine Ehe außerordentlich einfach aus.

Mit unserer digitalen Bedarfsermittlung sehen Sie, welche Versicherungen zu Ihnen und Ihrer Lebenslage passen. Von dort aus können Sie Tarife frei vergleichen und Ihren Schutz gleich abschließen, ganz bequem. Unsere Beratung und unser Service, etwa die Abwicklung im Schadensfall, bleiben Ihnen dabei selbstverständlich erhalten.

Auslandsreise-Kranken­versicherung

Wer gesetzlich krankenversichert ist und im Ausland Urlaub macht, sollte eine Auslandsreise-Kranken­versicherung einpacken. Ohne sie müssen Sie Behandlungs­kosten im Reiseland womöglich anteilig oder ganz selbst tragen. Besteht etwa ein spanischer Arzt im Urlaubsland auf einer Privatab­rechnung, übernimmt die Kasse in Deutschland nicht alles. In Urlaubsländern wie Ägypten oder Thailand zahlt sie überhaupt nichts. Und unabhängig vom Reiseland bezahlt sie keinen Krankenrücktransport nach Hause, auch wenn er nötig wäre. Eine private Zusatz­versicherung für die Behandlungs­kosten im Ausland ist deshalb dringend anzuraten, gleich ob es nach Mallorca oder in die USA geht.

Rechts­schutz­versicherung

Hatten Sie beide vorher einzelne Verträge, akzeptieren viele Versicherer auch hier aus Kulanz die Kündigung des jüngeren Vertrags. Wenn nicht, sollte einer von Ihnen zum nächstmöglichen Zeitpunkt seinen Vertrag kündigen. Wer zum Anwalt geht, bekommt dessen Leistung nicht umsonst. Zahlen müssen Sie etwa für die Beratung sowie für die Korrespondenz des Juristen. Sollte es letztlich zu einer gerichtlichen Auseinandersetzung kommen, bleibt es nicht bei Ausgaben von einigen Hundert Euro. Auf den Ausgaben für Anwalt und eventuellen Prozesskosten müssen Sie nicht sitzenbleiben, wenn sie eine Rechts­schutz­versicherung abgeschlossen haben.

Rechts­schutzversicherer sichern einzelne Lebensbereiche ab. Meist schnüren sie Pakete, die Privates, Beruf und Verkehr zusammenfassen. Streit mit dem Vermieter oder rund ums Eigenheim lässt sich in der Regel dazukaufen. Hatten Sie eine gemeinsame Police, muss dieser Schutz wieder getrennt werden.

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Was es kostet und wie sich der Beitrag entwickelt4 Abschnitte

Versorgungs­ausgleich / Rentenausgleich bei Scheidung

Nach deutschem Familienrecht ist bei Scheidung ein Ausgleich der während der Ehezeit von den Ehepartnern erworbenen Altersversorgungs- und Erwerbungs­fähigkeitsansprüche herzustellen. Dies ist der sogenannte Versorgungs­ausgleich , der im Rahmen einer Scheidung vom Familiengericht durchgeführt wird.

Neben den gesetzlichen, öffentlichen & berufsständischen Alters- und Zusatzversorgungen sind die privaten und betrieblichen Alters­vorsorgen bzw. Renten­versicherungen mit ihren Anwartschaften in den Ausgleich mit einzubeziehen, sofern kein Ehevertrag mit anderweitig lautenden Regelungen getroffen worden ist. Dies gilt dann, wenn der private Vertrag eine monatliche Rentenzahlung vorsieht. Ist eine Einmalzahlung oder zumindest die Option hierzu vertraglich vereinbar fällt die Alters­vorsorge unter den Zugewinn­ausgleich und nicht unter den Versorgungs­ausgleich.

Gehört Ihre bisherige private oder betriebliche Vorsorge zum Versorgungs­ausgleich, gilt: Eine Auszahlung zur freien Verfügung gibt es nicht. Wählen Sie kein privates Produkt, fließt die Summe automatisch in die Versorgungs­ausgleichskasse, und Sie erwerben damit ein Anrecht in der gesetzlichen Renten­versicherung. Weil es dort keine Anlage­möglichkeiten und damit keine Zinschancen gibt, raten wir davon ab.

Wir als Versicherungs­makler unterstützen Sie in dieser Lebensphase im Rahmen des Ausgleichs privater und betrieblicher Vorsorgen, indem wir vorbereitend für Ihren Gerichtstermin und in Beratung mit Ihnen ein Vorsorgeprodukt für Sie finden, welches die Anforderungen nach §15 Abs. 2, Abs. 4 VersAusglG erfüllt, um die Ihnen zugesprochen Versorgungsbezüge auf Sie zu übertragen. Darüber hinaus stellen wir bei Abschluss sicher, dass Sie die für das Gericht benötigte Bestätigung der Versicherungs­gesellschaft über die Entgegennahme des Ausgleichswertes aus dem externen Versorgungs­ausgleich erhalten sowie dort aufgeführt wird, dass es sich um eine zertifizierte Alters­vorsorge nach §15 Abs. 2, Abs. 4 VersAusglG handelt. Gerne stimmen wir uns in diesem Prozess auch mit ihrem Anwalt ab, sollten Sie dies wünschen.

Versorgungs­ausgleich / Rentenausgleich bei Scheidung – Die private & betriebliche Alters­vorsorge Lassen Sie sich beraten

Kranken­versicherung

Die Familien­versicherung in der gesetzlichen Kranken­versicherung endet, sobald das Urteil über die Scheidung rechtskräftig wird. Ein beitragsfrei mitversicherter Ehepartner muss sich dann selbst um eine Kranken­versicherung kümmern. Innerhalb von drei Monaten kann er sich freiwillig gesetzlich versichern. Nimmt er einen Job an, wird er in der Regel versicherungspflichtig in der gesetzlichen Kranken­versicherung.

Hausrat­versicherung

Der Hausrat, also Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände eines Haushalts, ist gegen Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus versichert. Neben reinen Sachschäden zahlt die Versicherung auch Folgekosten wie Aufräumungs-, Schutz- und Hotelkosten. Weitere Einschlüsse sind möglich, etwa Fahrraddiebstahl oder Elementar- und Überspannungs­schäden. Mögliche Selbstbehalte sollten Sie dabei beachten.

Hausrat­versicherungMehr erfahren →

Risiko­lebens­versicherung

Wer ist bei Ihrer Risiko­lebens­versicherung bezugsbe­rechtigt? Darüber sollten Sie sich nach der Trennung Gedanken machen und den Bezugsbe­rechtigten gegebenenfalls ändern.

Je nach Ihrer privaten Lage und Ihren Möglichkeiten raten wir, die folgenden Punkte in dieser Lebensphase früh anzugehen oder diesen Schutz abzuschließen:

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— IM DETAIL

Scheidung. Was wirklich zählt.

Hier zeigt sich, wo sich Verträge im Ernstfall voneinander unterscheiden. Nachprüfbares Fachwissen — keine Werbeversprechen.

Gemeinsame Verträge auseinandernehmen

Familientarife in Privat­haftpflicht, Hausrat und Rechtsschutz reichen nach der Trennung nicht mehr für zwei Haushalte. Der Vertrag bleibt üblicherweise beim Versicherungs­nehmer; der andere braucht ab dem Tag des Auszugs einen eigenen, nicht erst mit der rechtskräftigen Scheidung.

Beim Hausrat wird die Versicherungs­summe aufgeteilt und für beide Wohnungen neu bemessen — bleibt einer im gemeinsamen Haus zurück, wie bei der hohen Wohn­eigentums­quote in Westfalen oft, verschieben sich beide Werte zugleich. Wer das versäumt, steht doppelt schlecht da: unterversichert am neuen Wohnort und zahlend auf eine Summe, die längst nicht mehr besteht.

SO LÄUFT DIE BERATUNG
1Gespräch vereinbaren

Ein Termin oder eine Nachricht an uns genügt, vorbereiten müssen Sie nichts.

2Ausgangslage klären

Wir halten fest, was vorhanden ist, wo etwas fehlt und was Ihnen wichtig ist.

3Tarife prüfen

Wir prüfen die Vertragsbedingungen statt nur den Preis und finden Überschneidungen.

4Ergebnis mit Begründung

Sie entscheiden selbst. Ein Wechsel ist kein Muss, und Gutes darf bleiben.

Schritt 1 von 4

Wischen Sie durch die Schritte.

Als Versicherungs­makler nach § 34d Abs. 1 GewO erhalten wir eine Courtage, die im Beitrag enthalten ist. Zusatzkosten entstehen für Sie nicht.

Was der Versorgungs­ausgleich teilt

Das Scheidungsverfahren teilt die während der Ehe aufgebauten Rentenanwartschaften: gesetzliche Rente, Betriebsrenten sowie private Verträge mit Rentencharakter, also auch Riester und Rürup. Reine Kapitalanlagen bleiben unberührt und zählen zum Zugewinn­ausgleich.

Wer mehr eingezahlt hat, hat danach eine Rentenlücke. Wenn Sie sie früh benennen, können Sie gegensteuern, statt im Ruhestand davon überrascht zu werden.

Bezugsrechte, an die niemand denkt

In Lebens- und Renten­versicherungen steht häufig noch der frühere Partner als bezugsbe­rechtigt in den Unterlagen. Diese Eintragung wirkt über die Scheidung hinaus fort, solange sie niemand ändert — im Todesfall geht die Leistung an die frühere Ehefrau oder den früheren Ehemann.

Gleiches gilt für Vollmachten, Testamente und Verfügungen. Das sind kleine Schritte, die in der Belastung einer Trennung leicht liegen bleiben und Jahre später erhebliche Folgen haben können.

Das gehört dazu.

SO LÄUFT DIE BERATUNG
1Gespräch vereinbaren

Ein Termin oder eine Nachricht an uns genügt, vorbereiten müssen Sie nichts.

2Ausgangslage klären

Wir halten fest, was vorhanden ist, wo etwas fehlt und was Ihnen wichtig ist.

3Tarife prüfen

Wir prüfen die Vertragsbedingungen statt nur den Preis und finden Überschneidungen.

4Ergebnis mit Begründung

Sie entscheiden selbst. Ein Wechsel ist kein Muss, und Gutes darf bleiben.

Schritt 1 von 4

Wischen Sie durch die Schritte.

Als Versicherungs­makler nach § 34d Abs. 1 GewO erhalten wir eine Courtage, die im Beitrag enthalten ist. Zusatzkosten entstehen für Sie nicht.

Häufige Fragen.

Wer ist nach dem Auszug noch über die Hausrat­versicherung versichert?

In der Regel derjenige, der in der Wohnung bleibt. Für den neuen Haushalt braucht es eigenen Schutz — häufig gibt es eine Übergangsfrist, aber darauf sollte man sich nicht verlassen.

Was passiert mit unserer gemeinsamen Haft­pflicht­versicherung?

Die Mitversicherung des Partners endet, sobald der gemeinsame Haushalt aufgelöst ist. Wer keinen eigenen Vertrag hat, steht dann ohne da — das fällt oft erst im Schadenfall auf.

Muss ich meine Lebens­versicherung ändern?

Prüfen sollten Sie sie auf jeden Fall. Ein unwiderrufliches Bezugsrecht lässt sich nicht einseitig ändern, ein widerrufliches schon. Wir schauen uns an, was in Ihrem Vertrag steht.

Kann ich mit Ihnen auch persönlich sprechen?

Ja — online per Video, telefonisch oder nach Absprache bei Ihnen vor Ort, in Hamm und in ganz Westfalen. Für die meisten Fragen ist der Videotermin ohnehin der schnellste Weg.

Betreuen Sie auch außerhalb von Hamm — etwa in Dortmund, Münster oder Bielefeld?

Ja, unser Gebiet ist ganz Westfalen. Hamm ist der Standort, aber die Betreuung endet nicht an der Stadtgrenze: Dortmund, Münster, Bochum, Herne, Gelsenkirchen, Bottrop und Bielefeld gehören dazu. Ob wir uns sehen oder digital sprechen, entscheiden Sie.

— UND JETZT?
Scheidung: Wo stehen Sie gerade? Wir sortieren Ihre Situation, und manchmal ist das Ergebnis, vorerst nichts abzuschließen.
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Sie wohnen in Westfalen und wollen das Thema ohne großes Aufheben klären. Das geht bei uns per Video oder Telefon, in Ihrem Tempo und ohne Anfahrt. Wer es lieber persönlich möchte, kann nach Absprache einen Termin bei Ihnen vor Ort vereinbaren. Wir hören zu, prüfen Ihre Verträge und sagen Ihnen offen, was zu tun ist.

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